M01 Medizintechnik

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Wie können technische Hilfsmittel zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten und zum Ersatz fehlender Körperteile eingesetzt werden?

Das Modul bietet einen kurzen Einblick in die faszinierende Welt der technischen Erfassung und Nachbildung der Körperfunktionen.

Am Beispiel des Herzens werden wir uns mit der Untersuchung eines Organs und dessen Behandlung befassen. Wir hören von der Erfassung der elektrischen Vorgänge im Herzen mit Hilfe des Elektrokardiogramms und der mechanischen Vorgänge mit Hilfe bildgebender Verfahren wie Computertomographie und Magnetic Resonance Imaging und erhalten einen Einblick in die Entwicklung entsprechender Geräte.

Die Behandlung akuter lebensbedrohender Herzrhythmusstörungen durch Elektroschock mit einem Defibrillator und die dauernde Therapie von Rhythmusstörungen durch Schrittmacher beschäftigt uns anschliessend.


Roger Abächerli, Ramun Schmid | HSLU, Schiller AG

M02 Ideate, plan, make: Wir tüfteln, planen, kreieren

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Für viele die Vorstellung vom Traumberuf: Seiner Fantasie freien Lauf lassen, etwas Neues kreieren und damit Probleme der Gesellschaft innovativ lösen. In dem Modul tasten wir uns an diese Traum heran.

Als Wirtschaftsingenieur Innovation werden wir in 90 Minuten auf amüsante Art den Design-Prozess kennenlernen und mit Technik und kreativem Vorgehen eine überraschende Lösung für ein typisch schweizerisches Problem entwickeln. Eure Ideen setzt ihr in einem funktionalen Prototypenmodell um. Wie später im Berufsleben arbeiten wir im Team und begleiten das Projekt in der Zeit von der Ideenfindung bis zur Vermarktung.

Wir freuen uns, mit euch Ideen zu entwickeln, und sind gespannt, welche coolen Innovationen in euch schlummern und nur darauf warten, herausgelassen zu werden!


Elio Amato, Michele Kellerhals | Hochschule Luzern

M03 Korallen: Wo Biologie auf Geologie trifft

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Was passiert, wenn Korallen sterben? Und warum ist das wichtig für unser Verständnis von Grundwasser, erneuerbaren Energien und Tunneln?

Ihr werdet Gesteine untersuchen und mit einem Stereoskop entdecken, dass das, was wie gewöhnlicher Strandsand aussieht, ein Universum von kleinen Tieren ist. Wenn man Dünnschnitte unter dem Lichtmikroskop betrachtet, kann man nicht nur Organismen in noch kleinerem Maßstab, sondern auch die Menge an Luft oder Freiraum zwischen dem nun versteinerten Material schätzen.

Mit einigen anderen Experimenten werdet ihr die Bedeutung von Porosität und Durchlässigkeit kennen lernen.


Miriam Andres | Universität Bern

M04* Licht Raum Farbe -> IN ENGLISCH!

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Das Licht erlaubt es uns, die Wahrnehmung eines Raumes zu verändern.

Abhängig davon, wie das Licht den Raum gestaltet, nehmen wir die Atmosphäre, die Proportionen, die Dimensionen und die Farben eines Raumes unterschiedlich wahr. Durch das Experimentieren mit Licht und Farbe kann die Qualität eines Raumes hervorgehoben werden.

Anhand eines Modells werden wir verschiedene Licht- und Farbtransformationen ausprobieren und fotografisch dokumentieren. Anschliessend werden wir die Resultate vergleichen und diskutieren, um das Potenzial von Licht und Farbe in der Innenraumgestaltung zu sehen und zu verstehen.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte
Maja Barta | Fachhochschule Südschweiz SUPSI

M05e* Electronic brain for Artificial Intelligence

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What happens in our brain when we learn a new task, like playing piano, or when we hear the same song every day?

The brain remains a mystery, but observations made over decades by researchers helped getting an insight into World’s oldest natural computer! We now know that information is stored in the “synapses,” the connections between neurons. When we memorise, we consolidate these connections, allowing a stronger electric signal to pass from one neuron to the other.

In this module, we will explain how it is possible to mimic the behaviour of synapses and neurons by assembling very special materials together. You will learn how we can control the electric signal through a conducting medium to store information and you will build the first blocks of a brain-inspired computer. We will see together how this mini-brain compares to what we are currently developping in our labs and how we can make it small enough to fit in a smart watch!


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte. Das Modul findet auf Englisch statt, gute Englischkenntnisse werden vorausgesetzt.
Laura Bégon-Lours, Youri Popoff | IBM Research

M06* Ich sehe was, was du (nicht) siehst!

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Wir Menschen nehmen unsere Umgebung vor allem mit den Augen wahr. Aber habt ihr euch schon mal gefragt, wohin wir bei einer Person, einem Auto oder einem Computerspiel zuerst blicken? Wissenschaftler erforschen genau solche Blickbewegungen, um z.B. herauszufinden, ob ein Ticketautomat leicht oder schwer zu bedienen ist oder ob der Firmenname auf dem Werbeplakat wahrgenommen wird.

Mit Hilfe von speziellen Geräten, sogenannten Eyetrackern, können Blickbewegungen erfasst und danach ausgewertet werden. Diese Information hilft dann beispielsweise Websites oder Werbeplakate zu verbessern.

In diesem Modul zeigen wir euch, wie der Blickverlauf von Menschen untersucht werden kann – und zwar nicht nur theoretisch sondern auch praktisch mit einem Eyetracker! In einer kleinen Studie werden wir euren Blickverlauf, z.B. beim Betrachten von Fotos, untersuchen, grafisch darstellen und somit nachvollziehbar machen.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Azra Bekiri, Sabrina Lindau | Fachhochschule Graubünden

M07 Nähen von Blutgefässen

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Was haben Schlaganfall, Raucherbeine und Erweiterung der Bauchschlagader gemeinsam? Allen diesen Erkrankungen liegen Erkrankungen der Blutgefässe zugrunde!

Viele Erkrankungen der Blutgefässe (Arteriosklerose = Gefässverkalkung, Aneurysma = Gefässerweiterung) und Gefässverletzungen können durch operative Therapien behandelt werden.

Wie geht so eine Gefässnaht oder wir kann man ein ganzes Gefäss ersetzen?

In diesem hands-on Kurs könnt ihr selbst lernen, wie das geht. An lebensechten Modellgefässen mit realistischer Durchblutung lernt ihr von der einfachen Gefässnaht bis zum Gefässersatz die ersten Schritte in der Gefässchirurgie.


Pierangelo Beroggi | Vascular International School AG

M08* Nachhaltige Energieversorgung – heute, morgen und übermorgen

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Die aktuelle „Wetterlage“ bei der Energieversorgung könnte man beschreiben mit: Gegenwind aus allen Richtungen. Kohle, Erdöl und Erdgas? Produzieren CO2 und sind mitschuldig an der Klimaerwärmung! Kernkraftwerke? Zu riskant! Wasserkraft? In der Schweiz weitgehend ausgereizt! Windturbinen? „Verspargeln“ die Landschaft!

Können wir trotzdem optimistisch in die Zukunft blicken?


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Max Blatter | FHNW

M09 Kein Leben ohne Tod

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Wie entsteht unser Leben? Wie wird es aufrechterhalten? An einfachen, alltäglichen Beispielen wird euch aufgezeigt, dass unser Leben nicht möglich wäre, wenn nicht sekündlich Millionen von Zellen in unserem Körper gezielt absterben würden. Doch was passiert, wenn dieser Prozess ausser Kontrolle gerät? Zuviel Zelltod führt zu Nervenerkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson; zu wenig Zelltod lässt beschädigte, verbrauchte Zellen überleben und führt zu Krebs oder Autoimmunerkrankungen.

Ihr erhaltet Einblick in den Alltag eines Uni-Forschers und erfahrt, wie Zellen ihr Überleben und Sterben regulieren und wie mit dem besseren Verständnis des programmierten Zelltods neue Medikamente entwickelt werden können,


Christoph Borner | Universität Freiburg im Breisgau

M10* Am Steuer Nie!

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Ob alkoholisiert, unter Drogen oder mit Medikamenten im Blut: Es gibt so einige Substanzen, die unsere Fahrfähigkeit negativ beeinflussen. Erfahrt, was das konkret bedeutet und erlebt im nüchternen Zustand die Auswirkungen von Substanzkonsum auf eure Fahrfähigkeit.

Fahrt mit unserem Autofahrsimulator mit simulierter Trunkenheit und lasst eure Reaktion auf Gefahrensituationen analysieren. Täuscht eure Sinne im Rauschbrillenparcours und kreiert eure eigene Kampagne.

Die Einflüsse von Substanzkonsum auf eure Fahrfähigkeit sind vielfältig. Lernt mehr darüber und erlebt simuliert, was das im Strassenverkehr bedeuten kann.


Zulassung ab 4. Klasse.
Chantal Bourloud | Verein "Am Steuer Nie"

M11e* Science and Art

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After a short power point presentation to introduce the methodological approach and the scientific tools used in the restorer's practice, you will be invited to participate in a quiz to evaluate your preliminary knowledge of the restorer's work.

You will see that this profession today is more similar to that of a doctor than to an artist!
We will bring a real work of art and some microsamples to observe them in a micro scale using scientific tools, such as the portable microscope and different illuminations, incident light, raking light, UV light, to obtain important information on the painting, its history, its degradation and conservation.

Furthermore, we will study the microorganisms that inhabit cultural heritage material, by using different techniques to "see" and characterize them. Not all microorganisms should be eliminated from the artworks, sometimes thanks to their characteristics, they prove to be skilled restorers too!


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte. Das Modul findet auf Englisch statt, gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt.
Marta Caroselli, Cristina Fragoso Corti | Fachhochschule Südschweiz SUPSI

M12 Photonics prägt schon heute unseren Alltag

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Vielerorts beginnt der Tag mit ersten Berührungen des Touchscreens unserer Smartphones, um die aktuellsten Meldungen herunterzuladen, welche dann über solarbetriebene Satelliten und Glasfaserkabel in unsere LED ausgeleuchtete Küche gelangen. Parallel dazu brüht die von Sensoren gesteuerte Kaffeemaschine schon einen Latte Macchiato auf und das Toastbrot wird auf die programmierte «Bräune» geröstet.

Die Fahrt zum Arbeitsplatz ist geprägt von Photonics. Sei es im eigenen Fahrzeug mit LED- oder Laserbeleuchtung, Abstands- und Spurhaltesensoren und Kamerasystemen oder im öffentlichen Verkehr mit automatischen Türen, Rolltreppen und Aufzügen, deren Sicherheit durch Photonics gewährleistet wird.

Man kann also getrost sagen, dass Licht (und somit Photonics) unseren Alltag beherrscht. Mit zahlreichen Demonstrationen wird das grosse Potential von Photonics erläutert.


Gion-Pol Catregn | Fachhochschule Graubünden

M13 ScharfSinnig: Sensorik von Lebensmitteln

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Was ist Sensorik? Hat das etwas mit Sensoren zu tun? Wie sehen die denn aus?

Tatsächlich arbeiten wir in der Sensorik mit Sensoren und zwar mit denen, die ihr auch habt – den menschlichen Sensoren oder besser bekannt als die fünf Sinne des Menschen.

Wie sieht etwas aus, wie hört es sich an, wie riecht es, wie schmeckt es, wie fühlt es sich an? Schmeckt mir der Schokoladenriegel, mag ich das Brot nicht und warum? Das alles sind Fragen, die uns in der Lebensmittel-Sensorik tagtäglich beschäftigen. Aber wie werden unsere Fragen beantwortet?

Zum einem arbeiten wir mit den Konsumenten, die uns zum Beispiel sagen, ob sie ein Produkt mögen oder nicht. Oder auch wie ein Produkt sein sollte, damit sie es kaufen würden. Neben der Meinung der Konsumenten interessiert auch viele Unternehmen wie ihr Produkt charakterisiert/mit Eigenschaften beschrieben wird oder ob es Unterschiede zwischen mehreren Prototypen gibt.

In dem Modul seid ihr unsere Tester! Ihr dürft zunächst aus Konsumentensicht sagen, was ihr mögt und was nicht. Im Laufe des Moduls werdet ihr aber eure analytische Brille aufsetzen und versuchen eure Sinne zu schärfen, um Unterschiede erkennen und Eigenschaften benennen zu können.


Karin Chatelain | ZHAW

M14 Das Unsichtbare sehen

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Habt ihr euch schon mal gefragt, warum sonnige Tage im Winter sehr kalt sind? Oder warum in einem Gewächshaus die Lufttemperatur steigt? Das hat mit Wärmestrahlung zu tun, die Wärme, die von der Sonne und eigentlich auch von uns allen kommt.

Wir erklären euch, was die Wärmestrahlung ist, was für Eigenschaften sie hat und die Prinzipien einer Infrarotkamera. Ihr werdet danach die Infrarotkamera handhaben und ihr lernt, wie man dank einer Infrarotkamera das Unsichtbare sichtbar machen kann. Kann man sich hinter einem Glasfenster verstecken?


Serena Danesi | ZHAW

M15 Back to the moon and beyond

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Möchtest Du an einem Weltraum Abenteuer teilnehmen?

Erfahre mehr über die ersten Schritte des Menschen auf dem Mond oder welche zukünftigen Mondmissionen geplant sind. Finde heraus, wozu die Mondbasis von morgen dient, und vielleicht wirst Du schon bald der/die nächste(r) Astronaut(in) für eine Langzeitmission auf dem Mond.

Erlebe in diesem Modul die Mondlandung mit den Drohnen des Swiss Space Centers.


Yannick Delessert, Maria Oreshenko, Eva Buchs | Swiss Space Center

M16 MP3 oder wie passen eigentlich 100 CD in mein Smartphone?

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MP3-Player und Smartphones passen in jede Hosentasche. Trotzdem können weit über 100 CDs gespeichert werden. Dies ist nur dank MP3 möglich. Aber wie funktioniert MP3 eigentlich? Und darf man Musik downloaden ohne dafür zu bezahlen? Anhand verschiedener Beispiele und Hörproben werden die Funktionsweise, Möglichkeiten und Grenzen von MP3 vorgestellt.

Dieses Modul ist sehr interaktiv. Es wird viel Musik gehört und deren technische Qualität bewertet. Wer hat die besten Ohren und hört die Unterschiede zwischen MP3 und einer CD?


Markus Elsener | axeba ag

M17 Schlüssel und Schliesssysteme

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Jeder hat es in der Tasche, aber wisst ihr auch, wie es funktioniert?

Habt ihr euch auch schon gefragt, weshalb ein Schlüssel passt oder weshalb eben nicht? In diesem Modul erfahrt ihr, wie ein Schlüssel funktioniert und produziert wird, und ihr erhaltet einen Einblick in die neusten Technologien, wie aktuell z.B. mit einem Handy Türen geöffnet werden können. Ebenfalls bekommt ihr einen Einblick in biometrische Lösungen, mit welchen sich Türen öffnen lassen.

Am Schluss habt ihr die Möglichkeit eure Fingerfertigkeiten zu testen, indem ihr selbst einen Schliesszylinder zusammenbauen könnt.


Daniel Fischer | Dormakaba

M18 Die unglaublichen Zucker

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Wenn wir von Zucker sprechen, meinen wir meist den weissen Haushaltszucker (Saccharose), der aus der Zuckerrübe oder dem Zuckerrohr gewonnen wird. Der Begriff Zucker umfasst jedoch nicht nur Haushaltszucker, sondern eine Reihe anderer Zucker, wie zum Beispiel Traubenzucker (Glucose), Fruchtzucker (Fructose) oder Milchzucker (Lactose). Sie alle zählen zu der wichtigen Nährstoffgruppe der Kohlenhydrate. Chemisch gesehen bestehen Zucker aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff und haben unterschiedliche Eigenschaften.
Möchtest du erfahren, welche Arten von Zucker es sonst gibt? Was bedeutet es, dass ein Zucker reduzierend wirkt? Wie verläuft die Iodreaktion und wie sieht die Silberprobe aus? Melde dich, wenn du das alles experimentell mit uns herausfinden möchtest.


Joanna Furchel | ZHAW

M19* Atommüll: Gibt es die Lösung für die Ewigkeit?

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Atommüll muss eine Million Jahre gelagert werden, bis er nicht mehr gefährlich ist. Kann es überhaupt eine sichere Lösung geben für diese enorme Zeitspanne? Ja, sind die Forscherinnen und Forscher der Nagra überzeugt. Sie setzen auf die Geologie und darauf, dass die Zeit tief im Untergrund quasi stillsteht.

Doch so einfach ist es nicht: Wie beim Klimawandel reichen wissenschaftliche Erkenntnisse allein nicht aus, um das Problem zu lösen. Es braucht auch den Willen von Politik und Gesellschaft. Aber wer will schon ein «Atommülllager» in seiner Nähe? Und wer soll entscheiden, wo es gebaut wird: Die Mehrheit oder die Wissenschaft? Diese Frage birgt diskussionswürdigen Zündstoff.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Felix Glauser | Nagra

M20* Kernenergie als Klima-Superheld?

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Ölförderländer auf der arabischen Halbinsel setzen auf Kernenergie. China baut Kernkraftwerke im Akkord. Die Schweiz dagegen hat den Ausstieg beschlossen, obwohl Kernkraftwerke heute rund einen Drittel des Schweizer Stroms liefern – nahezu CO2-frei!

Kernenergie ist bei uns definitiv nicht Mainstream, wird im Rahmen der Klimadebatte aber wieder neu diskutiert. Ein guter Grund, sich mit dieser faszinierenden Technologie auseinanderzusetzen, sich eine eigene Meinung zu bilden und einmal ein Brennelement in die Hand zu nehmen!

Wie funktioniert die Kernspaltung? Woher kommt das Uran und wieviel gibt es davon? Wie entstehen radioaktive Abfälle und was machen wir damit? Was ist in Fukushima passiert? Was ist der Stand der Technik und wohin geht die Entwicklung?

Dieses Modul vermittelt Basiswissen aufgrund wissenschaftlicher Fakten. Es fordert euch heraus und lädt zu spannenden Diskussionen ein.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Christian Hellwig | Axpo Power AG

M21 Mach Strom aus Wind!

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Um Öl, Kohle und Uran durch erneuerbare Energiequellen zu ersetzen, soll die nachhaltige Windenergie einen grossen Beitrag leisten.

Nach einem kurzen Film über die spannende Geschichte der Windenergienutzung könnt ihr selber in Zweierteams experimentieren, bei wieviel Wind welcher Propeller die Lämpchen oder Farbscheiben betreiben kann. Ihr stellt selbständig Propellerformen und Anstellwinkel ein und messt dabei den Generator-Strom. So lernt ihr die verschiedenen Einflüsse kennen, die auch bei grossen Windenergieanlagen erforscht werden. Das wissenschaftliche Auswerten der Experimente gibt Einblick in den Alltag eines Entwicklers.


Philipp Hofer | OST - Ostschweizer Fachhochschule

M22* Mikroplastik: Sind wir umgeben von Mini-Müll?

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Praktisch überall, wo wir es suchen, finden wir es: Mikroplastik (Partikel < 5 mm). Es entsteht beim Waschen von Kleidern (Faserpelz, Fleece) und wenn Plastikprodukte, die lange der Witterung ausgesetzt sind, zerfallen. Auch in Zahnpasta, Peelings oder Kaugummi können winzige Plastikpartikel enthalten sein. In der Umwelt kann Mikroplastik von Tieren mit Nahrung verwechselt und aufgenommen werden - es besteht dann die Gefahr, dass die Tiere mit vollem Bauch an Hunger sterben.

Ein kurzer einführender Vortrag zu unseren Studien zu Mikroplastik im Rhein, in der Antarktis und in Lebewesen wird gefolgt von dem Praxisteil: wir nutzen Binokulare um Mikroplastik in Proben aus dem Alltag zu suchen. Hierbei fragen wir uns: Wie können wir Mikroplastik von natürlichem Material unterscheiden? Was können wir über Herkunft und Eintragswege dieser Partikel herausfinden? Abschliessend diskutieren wir gemeinsam Lösungswege und eigene mögliche Beiträge zur Problemlösung.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Patricia Holm | Universität Basel

M23* Seltene Metalle: Rohstoffe für die Zukunft

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Elektroautos, Smartphones, Windturbinen: all das wäre nicht möglich ohne seltene Metalle. Seltene Metalle sind Rohstoffe, die nur begrenzt verfügbar sind, aber unabdingbar für unseren Alltag, den Fortschritt der Technik und umweltverträgliche Technologien: z.B. Kobalt, Lithium, Indium, Tantal oder die Metalle der Seltenen Erden. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen wird auch in Zukunft rasant steigen.

Doch die Rohstoffe der Erde sind begrenzt, und es drohen wirtschaftliche Unsicherheiten wie Verknappung und Preisschwankungen, insbesondere in Zeiten sogenannter “Handelskriege”. Zudem sind soziale und ökologische Auswirkungen im Abbau und der Lieferkette dieser Materialien häufig problematisch, sowie der Energieverbrauch für Gewinnung und Transport. Was bedeutet das für uns als Verbraucher, und wie sollen wir als Gesellschaft – und als vielleicht zukünftig Beschäftigte in Forschung, Entwicklung, Industrie oder Politik – mit den begrenzten Rohstoffen unserer Erde umgehen?

Nach einer kurzen Einführung in das Thema spielen wir in Gruppen das Strategiespiel "In the Loop": dieses simuliert den Wettbewerb um günstige Rohstoffe, den Einfluss geopolitischer und anderer Ereignisse auf ihre Verfügbarkeit, sowie Strategien zum nachhaltigen Umgang mit ihnen.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte. Da die Texte des Spiels auf Englisch sind, sind gute Englischkenntnisse hilfreich.
Alessandra Hool | Entwicklungsfonds Seltene Metalle ESM

M24 Forschen an den Grenzen der Mikroskopie

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Sehen ist glauben. Das ist zumindest mein Motto als Experimental-Physikerin.

Denkt beispielsweise an pflanzliche oder tierische Zellen: Der Begriff „Zelle“ wurde erst im 17. Jahrhundert, also nach der Erfindung des Mikroskops, geprägt – also nachdem Wissenschaftler sie tatsächlich sehen konnten.

Seitdem hat sich die Mikroskopie weiterentwickelt und die Grenzen dessen, was wir durch sie sichtbar machen können, wurden stetig vorangetrieben. Dennoch - die nanoskopische Welt bleibt der konventionellen Lichtmikroskopie weiterhin verborgen. Glücklicherweise ist ein Mikroskop nicht gleich dem anderen.

Mit Rasterkraftmikroskopie können wir beispielsweise Strukturen sichtbar machen, die 1 Mio. Mal kleiner sind als ein einzelnes menschliches Haar. Um das zu ermöglich, werden die Kräfte zwischen einem winzigen Sensor und der zu untersuchenden Probe gemessen. Können wir so vielleicht sogar einen Schnappschuss eines einzelnen Moleküls aufnehmen? Es gibt nur einen Weg es herauszufinden…


Katharina Kaiser | IBM Research

M25 Produktentwicklung: Just get it working!

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Am Anfang steht eine Idee, wir möchten etwas bauen, ein Produkt entwickeln, etwas Fassbares machen. In diesem Modul werdet ihr so eine Idee umsetzen, die dann auch funktioniert und trägt. Und das unter den heute üblichen Bedingungen: Im Team, mit limitiertem Baumaterial und unter Zeitdruck.

Nach einer kurzen Einführung in die Welt der heutigen Maschinenentwicklung habt ihr die Möglichkeit, eine Struktur aus 2-3 mm dickem Moosgummi zu bauen, die bis zu 2 kg tragen muss. Und am Ende der Zeit wird aus Spass Ernst – ihr testet, was ihr gebaut habt – gegeneinander.

Dabei lernt ihr Grundprinzipien, wie sie auch in der Produktentwicklung für komplexere Systeme angewendet werden.


Rolf Kamps | Hochschule Luzern

M26 Roboy - Humanoide Roboter in Virtual Reality und der realen Welt

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In den letzten Jahren gab es riesige Fortschritte in der Robotik und die Virtual Reality ist massentauglich geworden.

Bei uns erhaltet ihr einen exklusiven Einblick in die Arbeit des Mindfire Robotics Teams, welches 2022 den mit 10 Mio. Dollar dotierten ANA AVATAR XPRIZE gewinnen will.

Nach einem Einblick in die Welt der Robotik und der Virtual Reality werdet ihr selber zu Robotikern und müsst eine anspruchsvolle Teamchallenge lösen.


Stefan Michael Kaspar, Dominic Fierz | Roboy Avatar

M27 Erlebe die intelligenten Gebäude der Zukunft

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Gebäude werden in Zukunft auf deine persönlichen Wünsche eingehen können, damit du dich darin sicher und wohl fühlst. Wir zeigen euch wie Siemens anhand von digitalen Lösungen im Gebäude dieses Ziel umsetzt.

In einem 4D Raum erlebst du die Gebäude der Zukunft sowie auch die hochmoderne Produktion wirst du kurz besuchen. Weiter möchten wir dir zeigen, was gemacht wird, damit du dich sicher und wohl fühlst in einem Gebäude. Hier zeigen wir dir das Management System von Gebäuden und wie ein Gebäude auf deine Wünsche reagiert, wenn du eine App dafür benutzt.

Dieses Modul findet bei Siemens statt, Treffpunkt wird bei Zuteilung bekanntgegeben.


Ann Kaufmann de Smet | Siemens Smart Infrastructure

M28 Naturschutz in der Schweiz: Küsnachter Tobel (ZH)

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Das Küsnachter Tobel liegt direkt vor den Toren der Stadt Zürich und besticht durch seine diversen Lebensräume. An den sonnigen Rutschhängen konnte die wärmeliebende westliche Heideschnecke (Helicella itala) nachgewiesen werden, während die gemeine Schliessmundschnecke (Balea biblicata) schattige Bereiche besiedelt. Durch die Verbauung des Tobelbachs nahm die natürliche Dynamik ab. Der Wald verdunkelte sich und lichtdurchflutete Lebensräume verschwanden.

Wie kann man den Lebensraum verändern um die Arten welche mehr Licht brauchen zu schützen? Welche bestehenden Strukturen müssen verändert werden? Wie kann im Küsnachter Tobel die Biodiversität wiederhergestellt werden? Lernen wir aus dem Massnahmenplan Küsnachter Tobel.


Christian Krähenbühl | ZHAW

M29 Vernetze PC, Handy und andere elektronische Geräte

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Licht mit dem Handy schalten oder einen Sensorwert am Computer beobachten? Inzwischen erhält man viele verschiedene Produkte, welche netzwerkfähig sind. Doch wie werden sie miteinander verknüpft oder reagieren gar auf eine Logik?

In diesem Workshop lernt ihr eine Kommunikationsart kennen, um Informationen von verschiedenen elektronischen Geräten über ein Netzwerk auszutauschen. Die eigens erstellte Steueroberfläche kann mit dem PC oder einem Handy bedient werden. Mit einem kleinen Stück Software, erhält die Steuerung ihre Intelligenz.


Stefan Lagger | Roche Diagnostics International AG

M30 Der "farbige" Puls

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Wie beeinflussen sportliche Aktivität, aber auch die Gefühlslage (Nervosität, Freude oder Meditation) den menschlichen Puls? Wie hoch darf der Puls für ein effizientes Ausdauertraining sein?

In diesem Modul besprechen wir zuerst die körperlichen Grundlagen. Anschliessend lernen wir verschiedene technische Methoden kennen, wie Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung gemessen werden. Im praktischen Teil lesen wir die Daten einer Pulsuhr per Software aus und steuern damit die Farbe einer Hue-LED-Lampe.

Im abschliessenden Wettbewerb geht es darum, die Zielpulsfrequenz und damit die Farbe der Hue-Lampe möglichst genau zu treffen und zu halten.


Michael Lehmann | Berner Fachhochschule

M31 Handystrahlen

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Was braucht es alles zum Mobiltelefonieren? Wie ist ein Mobilfunknetz aufgebaut? Warum findet uns ein Anrufer auch dann ganz schnell, wenn wir im Ausland am Strand liegen oder im ICE mit 250 km/h unterwegs sind? Wie unterscheiden sich 2G, 3G, 4G, 5G?
Wie wirken Handystrahlen auf den Organismus? Gibt es negative gesundheitliche Effekte? Was weiss man über Langzeitwirkungen? Was können wir tun, um unsere Strahlenbelastung zu reduzieren?

Dieses Modul zeigt, wie die Mobilkommunikation technisch funktioniert, und geht auch auf die biologische Wirkung von Handystrahlen ein. Ausserdem messen wir die Strahlung eurer Handys mit einem professionellen Messgerät.


Bis 40 TN interaktiv
Pascal Leuchtmann, Gregor Dürrenberger | ETH Zürich

M32 GW170817: Gravitationswellen von Neutronensternen

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Gravitationswellen werden gemäss Einsteins Relativitätstheorie ausgesandt, wenn grosse Massen stark beschleunigt werden, wie z.B. beim Verschmelzen von schwarzen Löchern oder Neutronensternen. Nach Jahrzehnten vergeblichen Suchens ist im Frühjahr 2015 die wissenschaftliche Sensation gelungen, ein solches Gravitationswellensignal erstmals auf der Erde nachzuweisen. Im August 2017 folgte die erste Beobachtung eines Signals von der Verschmelzung zweier Neutronensterne.

In diesem Modul erfahrt ihr qualitativ und mit Analogien (und einigen Basteleien), was Gravitationswellen sind, wie Neutronensterne in Sternexplosionen (Supernovae) entstehen, und welche Bedeutung diese Beobachtungen für unser Verständnis des Ursprungs der Elemente haben können.


Matthias Liebendörfer | Universität Basel, GKG Basel

M33* Geothermie: Interessante Energiequelle aus der Tiefe

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Im Untergrund ist eine enorme Wärmemenge gespeichert, welche eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Temperatur- und Tiefenniveaus bietet. Das Spektrum reicht von der oberflächennahen Erschliessung fürs Heizen und Kühlen bis zur Stromproduktion aus Tiefen von 3 bis über 5 km. Im oberflächennahen Bereich ist die Technik ausgereift und etabliert.

Dieses Modul zeigt auf, was Geothermie ist, wie gross die Potenziale sind, welche Nutzungsmöglichkeiten es gibt und wie diese für die Stromproduktion erschlossen werden kann. Es wird ein Überblick über naturwissenschaftliche und technische Aspekte dieser Energieressource gegeben.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Katharina Link | Geothermie-Schweiz

M34* Bio trifft Sensor

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Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie Diabetiker ihren Blutzucker kontrollieren oder wie sich giftige Stoffe im Körper bzw. in der Umwelt nachweisen lassen? Hier kommen so genannte Biosensoren zum Einsatz – aber was ist eigentlich ein Biosensor und wie funktioniert er?

Im Alltag sind Biosensoren längst verbreitet, beispielsweise als Messgerät für Blutzucker oder als Schwangerschaftstest. Auch in der Medizin und Forschung sind moderne Biosensoren nicht mehr wegzudenken. Die Detektion von Biomolekülen, wie z.B. der DNA oder bestimmter Enzyme, ist von enormer Bedeutung, denn damit lassen sich Krankheiten erkennen und Therapien entwickeln.

In diesem Modul lernt ihr einige Biosensoren und deren Funktionsweise kennen und weist u.a. in einem Experiment ein bestimmtes Protein mit Antikörpern nach.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Lars Lüder | EMPA Dübendorf

M35 Röntgenstrahlen im Laufe der Zeit

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≪Lassen Sie sich Ihren Fuss hier kostenlos durchleuchten!≫ Als Conrad Wilhelm Röntgen am 08.11.1895 per Zufall die Röntgenstrahlung entdeckte, war er sich bestimmt nicht bewusst, was seine Erfindung 125 Jahre später ermöglichen wird.

In diesem Modul wird die Röntgengeschichte vorgestellt: Von den Anfängen der Röntgenanwendungen in der Medizin bis zu den 3D Computertomographie-Anwendungen zur zerstörungsfreien Prüfung von Werkstoffen.

Wie funktioniert die Röntgenröhre? Wie funktioniert ein Tomographiesystem? Es werden Anwendungen vorgestellt von der dreidimensionalen Ansicht der Blutgefässe einer Maus bis zu Untersuchungen von Faserverbund-Werkstoffen für die Formel 1.


Thomas Marbach | ehemals Hilpert electronics

M36 Eine Reise zum Ursprung des Universums

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Unser Verständnis des Universums hat mit der Entdeckung seiner Expansion 1929 einen entscheidenden Fortschritt gemacht. Diese impliziert, dass das Universum vor etwa 14 Milliarden Jahren mit einem «Big Bang» seinen Anfang hatte und zwar als eine sehr heisse und sehr dichte «kosmische Suppe» aus Materie und Energie.

Die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung 1964 und deren detaillierter Erforschung haben anschliessend erlaubt, die Natur und die Proportionen der Materie und der Energie im Universum sowie deren Geometrie und die Existenz einer noch unbekannten Energieform, der «dunklen Energie», zu entschlüsseln.

Die neueste Studie einer besonderen Klasse von Supernovae hat gezeigt, dass das Universum sich nicht nur ausbreitet, sondern seit 6-7 Milliarden Jahren seine Expansion beschleunigt.

Das Modul bietet eine Reise durch diese faszinierenden Entdeckungen bis hin zur allerneusten Entdeckung der Gravitationswellen.


Piero Martinoli | Università della Svizzera italiana

M37* Faszination Weltall: Kommunikation mit Satelliten

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Wir kennen heute Kommunikations-, Erdbeobachtungs- und militärische Spionage-Satelliten; GPS wird heute mit den Smartphones von uns allen benutzt. Es gibt aber auch Satelliten für den Experimentierer – für Funkamateure.

Bereits 1961 wurde ein von Funkamateuren der NASA konstruierter Satellit «OSCAR-1» in eine Erdumlaufbahn gebracht und auch auf der Raumstation ISS wird Amateurfunk genutzt.

Wie funktioniert das alles? In diesem Modul lernt ihr grundlegende Dinge über Satelliten, deren Umlauf-Bahnen, über elektromagnetische Wellen (Frequenzen, Polarisation). Wir experimentieren draussen mit Antennen sowie modernsten digitalen Radioempfängern und versuchen, Funkverbindungen direkt über den geostationären Satelliten QO-100 herzustellen.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Markus Meier | Verband der Schweizerischen Funkamateuere USKA

M38e Math and Magic Mind

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This conference-show combines the ancient wonder of Mathematics with the power of memory to create Magic with a hint of mystery and surprise.

No sleight of hand, no deception: watch in wonder and learn how easy it is to perform these magic tricks yourselves and amaze your friends. 

There's no need to keep anything up your sleeve! You will understand that all you really need is your beautiful Mind…


Gute Englisch-Kenntnisse.
Antonietta Mira, Vanni de Luca | Università della Svizzera italiana USI

M39* Lebensmittelfermentation: Von Sauerteig bis Schokolade

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Fermentierte Lebensmittel begegnen uns im Alltag oft, ohne dass man es sich richtig bewusst ist.

In verschiedenen Posten erfahrt ihr Näheres zur Herstellung einzelner fermentierter Produkte. Ihr werdet sehen, wie aus frischen Kakaobohnen mittels natürlicher Fermentation schliesslich Schokolade entsteht und diese auch degustieren. Nicht nur Mehl, Wasser und Hefe, sondern auch andere nützliche Bakterien tragen dazu bei, dass Brot seinen besonderen Geschmack erhält. Habt ihr schon mal Joghurt unter dem Mikroskop betrachtet? Milliarden von Milchsäurebakterien sind verantwortlich dafür, dass aus Milch Joghurt, Quark oder Käse wird.

Erlebt bei uns einen Einblick in diese spannende Welt der Mikroorganismen.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Sandra Mischler | ZHAW

M40 Traumfarben

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Die „Fête des Vignerons 2019“ hat uns mit einer LED-Tanzfläche von 870m2 Fläche beeindruckt, deren feenhafte Lichter und Bilder im Rhythmus der Musik die sich darauf abspielenden choreographischen Darstellungen begleiteten.

Im Rahmen dieses Moduls interessieren wir uns näher für diese LEDs, mit denen jene Traumfarben dargestellt wurden. Ausgehend von der Natur des Lichts und von unserer Farbwahrnehmung analysieren wir die Zusammensetzung eines LED-Displays. Wir beschäftigen uns mit seiner Elementar-Einheit, dem «Neopixel», mit dem alle Farben des sichtbaren Spektrums dargestellt werden können, und mit seiner Adressierung, d.h. der Art und Weise, wie die darzustellenden Farbwerte an alle «Neopixel» eines LED-Displays übermittelt werden.

Im praktischen Teil könnt ihr selber Hand anlegen und eine kleine elektronische Schaltung mit «Neopixel» WS2812B zusammenzustecken und programmieren - ein Knowhow, das noch nützlich sein kann in Händen mit artistischer Ader.


Edgar Müller | Dr. sc. nat. ETH, im Ruhestand

M41 Künstliche Intelligenz - Was ist das und wie funktioniert sie?

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Künstliche Intelligenz ist bereits fest in unserem Leben integriert und nicht mehr wegzudenken. Sie hilft uns Aufgaben zu bewältigen, Lösungen zu finden und kann sogar Leben retten.

Doch was ist eigentlich künstliche Intelligenz und wie funktioniert sie? In diesem interaktiven Modul werden wir euch künstliche Intelligenz näher bringen und anhand eines konkreten Beispiels aufzeigen, wie sie funktioniert und was sie kann. Ihr habt dazu die Möglichkeit in die Rolle eines Programmierers zu schlüpfen, vorgefertigte “Codes” auszuführen und so selbst künstliche Intelligenz anzuwenden.

Seid ihr bereit für die Zukunft?


Eugenie Nicoud | Sedimentum AG

M42 Regenwassermanagement: High-Tech im Landschaftsbau

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Sauberes Wasser ist ein lebenswichtiges und kostbares Gut. Regenwasser trägt zur Neubildung von Grundwasser für die Trinkwassergewinnung und Pflanzenbewässerung bei. Damit durch Versickerung keine schädlichen Verunreinigungen ins Grundwasser geraten, muss dem Regenwassermanagement die nötige Aufmerksamkeit und Sorgfalt geschenkt werden.

Mit der Geländemodellierung finden Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten ideale Lösungen, um Regenwasser vor Ort versickern zu lassen. Ein digitales Geländemodell wird über Satellitensignale direkt mit der 3D-Maschinensteuerung des Baggers verknüpft. So lassen sich Geländemodellierungen ohne aufwendige Absteckungen zentimetergenau umsetzen und das Wasser fliesst, als Teil des Regenwassermanagements, in die dafür vorgesehenen Versickerungsmulden. Damit die Bagger genau arbeiten können, benötigen sie präzise Geländedaten unter anderem mittels Drohnen. Im Rahmen der Präsentation dürft ihr den Drohnenflug mit einer für das Klassenzimmer geeigneten Drohne üben und mittels einer VR-Brille in einem virtuellen Geländemodell die Regenwasserversickerung prüfen.


Peter Petschek | OST - Ostschweizer Fachhochschule

M43 Innovative Arbeitswelten und digitale Zwillinge

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Erlebe bei Siemens Smart Infrastructure die neue Arbeitswelt im Innovation Space „Spark“ und erfahre mehr über intelligente Gebäude und ihre digitalen Zwillinge. Du erlebst was es bedeutet, wenn die analoge und digitale Welt in einem Gebäude miteinander verschmelzen und welche neuen Möglichkeiten daraus entstehen. Gemeinsam erkunden wir, wie zukünftige Gebäude funktionieren können, damit wir uns noch wohler darin fühlen.


Patrizia Pollinger | Siemens Smart Infrastructure

M44 CSI Logistik – Hintergründe der weltweiten Warentransporte

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Was haben ein Terroranschlag und das Coronavirus gemeinsam?Wie kommt man von einem Problem über die Technologie zu einer realisierbaren Geschäftsidee, die sich verkaufen lässt? Früchte, Gemüse, Fleisch, Computer, Autos, Medikamente, Chemikalien etc. werden jeden Tag von einem Ort zum andren rund um den Globus verschickt. Millionen von Container, Lastwagen, Flugzeuge oder Züge sind jeden Tag unterwegs. Dabei kann einiges passieren! Ware wird gestohlen, beschädigt, kommt zu spät an, geht über Board ...

Gemeinsam wollen wir diese Probleme analysieren und die Anforderungen an eine machbare Lösung erarbeiten. Lässt sich die Lösung aber auch verkaufen? Auch dazu versuchen wir gemeinsam eine Antwort zu finden. Schlussendlich schauen wir uns eine mögliche Lösung noch genauer an und testen diese in einer Live Demo.


Stefan Reidy | Arviem

M45e* Agronomy for Earth and Space

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Soils are much more than just dirt: they provide the essentials for plant growth and are full of life. Soils provide nutrients, water and stability for plants and crops.

We will introduce the field of soil science and discuss the dynamics of nutrients in soils with emphasis on nitrogen and phosphorus. We will talk about different techniques to measure nutrients in soils that provide necessary information for planning fertilisation strategies in agriculture. In addition, we will present how recycled wastes can support fertilisation strategies in traditional and alternative agricultural systems on Earth and for space missions. We will discuss how wastes from animals and humans are processed and additional nutrients are recovered that support plant growth and food production.

At the end of the lecture, you will have the opportunity to create your own alternative growing system with a waste-based fertilizer from recycled materials.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte. Das Modul findet auf Englisch statt, gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt.
Jolanda Reusser, Grace Crain | ETH Zurich

M46 Faszination Forschung: High-Tech Analytik

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Forschung fasziniert. Immer stärker.

Denn jede neue Generation Forschende hat bessere und spannendere Möglichkeiten, Antworten auf ihre eigenen Forschungsfragen zu finden. Analysen, die vor wenigen Jahren noch mehrere Stunden oder Tage benötigten, können mit modernster Technik in Minuten erledigt werden, unkompliziert und oft viel genauer. Dies lässt für kreative Forschende völlig neue Ideen und im industriellen Bereich viel bessere Qualitätssicherungsprozesse zu. Und das möchten wir euch zeigen.

In diesem Modul nutzt ihr ganz selbstverständlich modernste Laborgeräte, um Trinkwasser und Lebensmittel direkt zu analysieren, das qualitativ beste Olivenöl zu bestimmen, Schwermetalle in der Umwelt mit Röntgenstrahlung zu identifizieren oder durch schnelle Synthesen eigene Duftstoffe herzustellen. Das Beste dabei: Ihr könnt sogar verstehen, wie das alles funktioniert.

Faszinierend, oder?


Nicolas Robin | Pädagogische Hochschule St.Gallen

M47* Biochemie von Drogen und Drogentests

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Als Drogen gelten chemische Verbindungen, die auf biologische Strukturen des menschlichen Organismus einwirken. Dabei steht die Entstehung eines Rauschzustandes im Vordergrund.

Dieses Modul gibt Einblick in die biochemischen Wirkungsmechanismen von unterschiedlichen Drogen sowie deren Nachweismethoden.

Nach einer kurzen Einführung zur Biologie der Drogen werden die Grundlagen der Nachweismethoden erarbeitet und aktuelle Drogentests für verschiedene Substanzen demonstriert.


Strikte für 5./6. Klassen, da Kenntnisse in Biochemie notwendig sind.
Jack Rohrer | ZHAW

M48* Sprache vs. Technik: Computerlinguistik

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Dein Handy kann dir sagen, was 语言是激动人心的 bedeutet. Es durchsucht Trillionen von Websites für dich nach Antworten. Und manchmal versteht es sogar, was du gesagt hast.

Dahinter stecken Maschinen, die mit Wörtern und Sätzen rechnen können. Nicht selten sind es neuronale Netzwerke, die aus enormen Datenmengen etwas darüber lernen, wie wir Menschen kommunizieren.

Wir werfen einen Blick unter die Haube solcher Maschinen. Was können sie wirklich? Wie kannst du sie austricksen? Und wie sähe eine Zukunft aus, in der Computer nicht nur schneller rechnen als wir, sondern auch genauer lesen können – und schöner schreiben?


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Jeannette Roth, Jannis Vamvas | Universität Zürich

M49 Wie nachhaltig sind unsere Lebensmittel?

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Lebensmittel sind als «Mittel fürs Leben» unverzichtbar und überlebenswichtig. Täglich ernähren wir uns, ohne uns Gedanken zu Herkunft und zu den Folgen der Lebensmittelherstellung für Umwelt, für die Gesundheit und fürs Portemonnaie machen zu müssen. Lebensmittel sind überall vorhanden und billig. Aber sind Lebensmittel aus Umwelt- und Ernährungssicht auch nachhaltig? Können wir die stark wachsende Weltbevölkerung ernähren, ohne dabei die Ressourcen unseres Planeten komplett aufzubrauchen?

Wir wissen heute, dass mehr als ein Drittel aller Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren gehen und gleichzeitig weltweit fast eine Milliarde Menschen hungern. Da stimmt doch etwas nicht! Wir betrachten die Wertschöpfungskette der Lebensmittel von der Landwirtschaft bis zum Konsumenten, demonstrieren und diskutieren Umweltbelastung der Ernährung und beurteilen Lebensmittel an Hand konkreter Beispiele. Ihr könnt ausgewählte Menüs auf Umwelt und Gesundheit testen und Vorschläge für die Verbesserung des eigenen Verhaltens in Richtung höherer Nachhaltigkeit mit nach Hause nehmen.


Ramona Rüegg | ZHAW

M50 Verlieren wir künftig die räumliche Orientierung?

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Die Schweizer sind Pendler-Weltmeister. Täglich pendeln wir mit privaten oder öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen Haus und Arbeit. Wir lassen uns führen und navigieren. Wir benutzen dann Rolltreppen am Zielort oder Aufzüge, um zwischen den Stockwerken zu wechseln.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass viele Pendler den Weg zur Arbeit nicht finden, wenn die einmal extern gesteuerten Transport- und Navigationseinrichtungen nicht zur Verfügung stehen.
Mit dem Aufkommen selbstfahrender Fahrzeuge wird der selbstfahrende Personenverkehr zunehmen. Wird die Mehrheit der Schweizer Frauen und Männer ihre räumliche Orientierung verlieren?

Ein Mobilitätsparcours in und um die Schule präsentiert knifflige Aufgaben und testet Ihre räumliche Wahrnehmung und Orientierung. Im De-Briefing werden die Aufgaben gemeinsam ausgewertet und daraus dann persönliche Schlüsse gezogen.

Bitte bringen Sie Ihr eigenes Smartphone (volle Batterien) und mobilen Datenzugriff mit!


Christian Sailer | ETH Zürich

M51 2030 - Das Ende der Mobilität, wie wir sie kennen

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Digitalisierung und Robotisierung werden in den kommenden Jahren die Mobilität in den Städten stark verändern – und das voraussichtlich schneller als bislang erwartet. Innovative Mobilitätsdienstleistungen werden insbesondere den individuellen Strassenverkehr revolutionieren.

Das Modul erläutert die verschiedenen Entwicklungspfade, die der Trend zur Vernetzung und zum autonom fahrenden Vehikel auf Fahrzeuggestaltung und -einsatz, Raumwiderstände und -planung sowie das Gesamtverkehrssystem haben werden. Veranschaulicht wird der aktuelle Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Ausprägungen zukünftiger Mobilität, der zum Verschwimmen der Grenzen zwischen individuellem und öffentlichem Verkehr führen wird.


Thomas Sauter-Servaes | ZHAW

M52 Musik - Vom Instrument durchs Handy zum Ohr

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Es ist schon erstaunlich, dass ein so kleines Ding wie ein Handy einen ganzen Raum mit Musik beschallen kann - und das erst noch stundenlang, denn selbst laute Musik entlädt die Batterie nur wenig.

In diesem Modul wird anschaulich gezeigt, wie euer Handy das technisch löst.

Auf dem Weg dorthin hört und seht ihr viele Sound Demos und lernt einiges über Musikinstrumente und das menschliche Gehör. Unter anderem werdet ihr erleben, wie simpel 1958 der Song „Witch Doctor" produziert wurde, wie man mit einem zerplatzenden Ballon den Klang eines ganzen Raumes festhalten kann, mit wie wenigen Bits pro Abtastwert Musik noch gut klingt, und warum mein Handy oft in einer Tasse oder einem Latte Cup steht.


Hanspeter Schmid | FHNW

M53 Rover Challenge

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Kleine Elektromotoren werden in vielen Gebieten der Robotik eingesetzt, und insbesondere in kleinen selbstfahrenden Fahrzeugen wie zum Beispiel Rover für den Einsatz in unzugänglichen Gebieten. Prominent sind auch die Marsrover oder der Paketlieferservice mit kleinen Rovern, die sich autonom durch die Städte bewegen. Was sind die Anforderungen an den Antrieb in diesen Anwendungen?

Als Herausforderung dieses Moduls bauen wir einen möglichst schnellen, einfachen Rennrover: Welches Team triumphiert im Rennen?

Wie setzen wir den Motor optimal ein? Warum ist ein Getriebe zum Antrieb der Räder nötig und worauf müssen wir dabei achten?


Walter Schmid | Maxon

M54 Technik, Wetter und der Faktor Mensch in der Militärfliegerei

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Eine kalte Winternacht. Um 01:35 Uhr geht der Alarm ein. Eine vermisste Person wird gesucht. Der Helikopter der Luftwaffe startet um 02:14 Uhr zu einem Such- und Rettungsflug. Ein starker Wind fordert die Piloten heraus, lässt den Helikopter um alle Achsen gieren, verwirbelt die Strömung und lässt daher den Kerosinvorrat schneller schwinden als geplant. Schnee und Nebel setzen ein. Eine potentielle Vereisung der Rotor-blätter und damit verbundene Verminderung der Triebwerkleistung ist stets präsent. Jede Sekunde zählt. Dank einer hochmodernen Wärmebildkamera und starkem Scheinwerfer wird die Person rechtzeitig gefunden und mit Hilfe der Rettungswinde geborgen. Mittels Nachtsichtgerät landen die Piloten in völliger Dunkelheit, punktgenau. Die Rettung ist geglückt!

Welche technischen und menschlichen Voraussetzungen benötigt es, um im High-Performance Bereich eine Mission zu erfüllen? Diese Fragen werden von einem Militärpiloten beantwortet.

Bereit für die Mission?


Peter Schmidlin | Schweizer Luftwaffe / SPHAIR

M55 Immer der Nase nach... Aroma-Analytik

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Das Aroma ist ein entscheidendes Qualitätskriterium für das Lebensmittel. Es ist verantwortlich für dessen Akzeptanz und Beliebtheit beim Konsumenten, also auch bei euch.

Wir untersuchen mit molekular-sensorischen Analysemethoden die Aromaentstehung in Lebensmitteln, die mit neuartigen Lebensmittelverarbeitungsprozessen hergestellt werden. Wie das genau geht, zeigen wir Euch in diesem Modul. Und um euren Geruchssinn zu schärfen, haben wir auch einige Geruchsproben im Gepäck die ihr «erschnüffeln» und bestimmen könnt. Also … immer der Nase nach …


Reinhard Schneller | ZHAW

M56* Grüne Gentechnik: Fluch oder Segen?

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Im Spannungsfeld der modernen Biologie wird die grüne Gentechnologie besonders kontrovers diskutiert. Dabei geht es weniger um Fakten, sondern zunehmend um Ängste, ethische Fragen, politische Meinungen und wirtschaftliche Interessen.

Als Grundlagenforscher versuche ich, die Diskussion zu versachlichen und Fakten neutral zu vermitteln, um so eine unabhängige Meinungsbildung zu ermöglichen. Ein Eingangsreferat legt in diesem Modul den Startpunkt für eine spannende Diskussion mit euch.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Hanspeter Schöb | Universität Zürich

M57* Tatort: Kunst

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt – auch im Bereich der Kunst. Verändert, verfälscht oder gar gefälscht präsentiert sich so manches Werk den Betrachterinnen und Betrachtern. Zum Glück verhelfen Methoden aus Wissenschaft und Technik zu mehr Klarheit. Es gilt schönen Schein von echter Substanz zu unterscheiden.

Dieses Modul zeigt an Beispielen aus der Praxis, wie dies Konservatoren und Restauratorinnen heute gelingt. Das Spektrum der Möglichkeiten reicht von High-Tech-Analytik an kleinsten Spuren bis hin zum praktischen Einsatz einfacher Infrarotkameras. Durch einfache Übungen an Kunstobjekten wird im Modul gezeigt, wie Argumente zur Echtheitsabklärung gesammelt werden können.

Könnt ihr Original und Fälschung unterscheiden? Oder geht ihr den Betrügern auf den Leim?


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Felix Seyer, Andreas Buder | Berner Fachhochschule

M58 Modellierung von Naturkatastrophen in Zeiten der Klimaveränderung

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Das Modul zeigt auf, wie Computermodelle der Versicherungswirtschaft helfen, die Risiken von Naturkatastrophen global zu berechnen. Es werden folgende Punkte diskutiert: Daten, Einfluss von Rechenleistung und Automatisierung, Einfluss des Klimawandels.


Iwan Stalder | Zurich Versicherung

M59 Moderne künstliche Intelligenz – Möglichkeiten und Grenzen

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Moderne künstliche Intelligenz (KI) konnte die letzten Jahre dramatische Fortschritte erzielen durch den Einsatz von künstlichen neuronalen Netzwerken (DNN) und der erst seit kurzem verfügbaren extremen Rechenkapazitäten durch GPU Chips.

Es werden die Grundlagen für das Trainieren (Deep Learning) und den Einsatz (Inferencing) von neuronalen Netzwerken, sowie die dazu benötigten Technologien erklärt.

Im zweiten Teil werden aktuelle reale Beispiele basierend auf moderner KI aufgezeigt: u.a. Bilderkennung, Spracherkennung, autonome Fahrzeuge, künstlich generierte Realitäten (GANs) und Robotik.

Zum Abschluss werden die Technologien zusammengefasst und ein Ausblick gegeben am Beispiel von Robotik mit der Möglichkeit zuhause selbst einen Roboter mit moderner KI zu bauen.


Marc Stampfli | NVIDIA, ehemaliger Schüler Kantonsschule Zug

M60* Shape Your Trip - klimafreundlicher reisen

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Wie stark beeinflusst unser Reiseverhalten das Klima? Und wie können wir unsere Reisen klimafreundlicher gestalten?

In diesem Modul erhaltet ihr die Möglichkeit eine eigene Reiseidee auf ihre Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit zu untersuchen. Ihr diskutiert über Wünsche, die durch das Reisen erfüllt werden, berechnet mit einem Reiserechner, wie viel CO2 durch die Reiseidee ausgestossen würde und findet heraus wie ihr diesen Ausstoss verringern könnt. Dabei geht es explizit nicht darum, auf alle klimaschädlichen Sachen beim Reisen komplett zu verzichten, sondern darum, eine Reise sorgfältig zu planen und gute Kompromisse zu finden.

Wir möchten euch das Werkzeug mitgeben, um die Welt zu entdecken, Abenteuer mit Freunden zu erleben und Inspiration für die Zukunft zu sammeln – und das möglichst klimafreundlich!


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Franziska Steinberger | myclimate

M61 Erdbebenland Schweiz?

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Wusstet ihr, dass die Erde in der Schweiz ungefähr zwanzig Mal pro Jahr spürbar rüttelt und sich bereits grosse, schadenbringende Beben ereignet haben?

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht er die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der SED Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen.

Entdeckt mit uns das Erdbebenland Schweiz und erfahrt in einer Präsentation mit Diskussion, verschiedenen Spielen und einem Quiz mehr über die Naturgefahr mit dem grössten Schadenspotential in unserem Land.


Michael Strupler | Schweizerischer Erdbebendienst

M62* Befreie ein Schweizer Bergdorf von seinen CO2 Emissionen!

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Eure Ideen und kreativen Ansätze sind gefragt, um eine nachhaltige Lösung zu finden damit ein Schweizer Bergdorf klimaneutral wird.

In diesem Game renoviert ihr Häuser, installiert erneuerbare Energien und ersetzt Heizungen – Ihr seid gefordert, eine möglichst kostengünstige Lösung zu finden und gleichzeitig die touristische Attraktivität zu bewahren.

Schafft ihr es, die optimale Lösung zu finden?


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Sabine Sulzer | Hochschule Luzern

M63 Live Hacking: Bist Du vor Hackern gefeit?

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Der Cyber Space ist zuweilen ein gefährliches Pflaster. Betrüger und Diebe, die an eure Daten und an euer Geld wollen, sind dabei nur eine Gefahrenquelle. Der Freund oder die Freundin mit Hang zum digitalen Ausspionieren, oder die euch nicht wohlgesinnten Kolleginnen und Kollegen mit dem Drang, euch digital blosszustellen, gehören ebenso dazu.

Als Einstieg löst ihr ein Online-Quiz, welches zeigt, wie gut ihr vor Hackern gefeit seid. Anschliessend zeigen wir
euch live, wie Hacker hunderte von Online-Kontodaten stehlen und was sie damit anstellen können. Wir zeigen euch dann, was ihr dagegen tun könnt, und demonstrieren einen weiteren Hack, der zeigt, dass nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Zum Schluss gibt’s nochmals ein kurzes Online-Quiz: Seid ihr nun besser vor Hackern gefeit?


Anzahl Computer begrenzt TN-Zahl
Thomas Sutter | ZHAW

M64 GEOMATIK – Die Zukunft gehört uns

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Was umfasst die Ingenieurwissenschaft Geomatik ? Dieses Modul präsentiert einzelne Vermessungsmethoden und Anwendungen in der Geomatik. Darunter werden spannende Methoden interaktiv erklärt und genauer angeschaut.

Drohnenvermessung: Mit Drohnen (Gleitflieger und Multicopter) können schnell und einfach genaue Luftbilder, Terrain- und 3D-Modelle sowie Visualisierungen erstellt werden (Präsentation im Freien).

Laserscanning: Mit einem Laserscanner wird eine 3D-Vermessung von Landschaften, Bauwerken und deren Einrichtungen gemacht. So erzeugen wir von der realen Welt einen digitalen Zwilling.

Augmented Reality: Die Visualisierung virtueller Objekte (z.B. Strassen-, Architekturprojekte oder Windkraftanlagen) in direkter Kombination mit der realen Welt. Mit Hilfe von AR-Brillen oder Smartphone-Apps können dann diese Projekte interaktiv und dreidimensional betrachtet werden.

Robotik-Vermessung / Geomonitoring: Automatisierte Vermessung, Überwachung von Bauwerken in Echtzeit, Digitalisierung in der Geomatik.


Bruno Tanner | GEOSUISSE und GEO+ING

M65 Cyber-Security – eine Gratwanderung

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Wo darf ich was? was lasse ich in der virtuellen Welt besser sein? Wie gehe ich sicher und nachhaltig mit meinen persönlichen Daten um? Wie erkenne ich einen Cyber-Angriff? Wie geht ein Hacker vor?

Fragen über Fragen, welche in diesem Referat an praktischen Bespielen illustriert und beantwortet werden.


Valentin Tanner | taNET GmbH

M66 Playing the Energy Game: Energieeffizientes Bauen

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Mit der Energie, die unsere Schweizer Häuser jedes Jahr verbrauchen, könnten 2 Millionen Autos einmal um die Welt fahren – und weniger als ein Drittel dieser Energie ist erneuerbar.

In den nächsten 30 Jahren muss dieser Energieverbrauch mehr als halbiert werden. Doch wie können wir das erreichen?

In diesem Modul spielen wir das Energy Game, in dem ihr euer eigenes energieeffizientes Haus gestaltet. Dafür zeigen wir euch im ersten Teil des Moduls verschiedene Technologien, die die Energieeffizienz eines Hauses verbessern können.
Im zweiten Teil entwerft ihr zusammen mit eurem Team das Konzept für euer Haus und setzt es auch gleich in die Tat um. Dabei versetzt ihr euch in die Rolle eines Ingenieurs, der die Energiebilanz und die Gestaltung im Blick behält. Die kreativsten und effizientesten Entwürfe gewinnen das Energy Game!


Alina Walch | EPFL

M67 Windenergie in Zug – zwischen Utopie und Notwendigkeit

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Windenergie ist sowohl sauber, als auch erneuerbar. Sie trägt deshalb einen wichtigen Teil zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes bei. Wie gross ist aber ihr Potenzial und wo macht sie überall Sinn? In einem Gedankenexperiment versuchen wir uns vorzustellen, ob eine Windenergieanlage in mitten von Zug denkbar ist. Neben diesen Fragen beschäftigen wir uns auch allgemein mit der Technik und der weltweiten Entwicklung der Windkraft. Wir diskutieren zudem gemeinsam über die Chancen und Hindernisse, die auf dem Weg zur Realisierung von Windenergieprojekten auftreten können.


Olivier Waldvogel | Suisse Eole


M68 Gerechtigkeit im Klimaschutz

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Klimaschutzmassnahmen, die Anpassung an den Klimawandel und auch die technologische Manipulation des Klimas sind jetzt schon -- und je länger je mehr -- eine zentrale Herausforderung für die Schweiz und die Welt. Sie werfen eine Reihe von Gerechtigkeitsfragen auf.

Doch was bedeutet Klimagerechtigkeit? Welche Verantwortung haben wir selbst, zur Klimagerechtigkeit und allgemein zum Klimaschutz beizutragen?

In diesem Modul sprechen und diskutieren wir gemeinsam über die wichtigsten Gerechtigkeitskonzepte der Klimaethik und verschiedene Begründungen für unsere eigene Verantwortung.


Ivo Wallimann-Helmer | Universität Freiburg i. Ue.

M69* Geochemie live: Das Phänomen der weissen Bergbäche

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Im hochalpinen Raum kommt es immer wieder zu einer markanten weissen Färbung von Gebirgsbächen. Die Farbe stammt von winzigen Flocken aus Aluminiumverbindungen. Aufgrund der guten Sichtbarkeit ist das Phänomen ideal, um zu erkennen, dass (geo) chemische Prozesse nicht nur im Chemieunterricht sondern auch in der Natur relevant sind.

Nach einer Einführung in die Thematik lernt ihr die Steine kennen, aus denen die Säure entsteht, die das Phänomen verursacht. Anschliessend könnt ihr die Bildung der Flocken anhand eines chemischen Experiments selbst live beobachten.

Zum Schluss untersucht ihr mit Hilfe einer kleinen Berechnung, wie sich die Bildung der Flocken auf die Wasserzusammensetzung auswirkt. Dabei lernt ihr, dass man die Flocken für die Wasseraufbereitung verwenden kann und dass deren Bildung auch etwas mit der Klimaerwärmung zu tun hat.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Christoph Wanner | Universität Bern

M70* Big Bang goes Nano: Parkinson und Graphen

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Habt ihr euch schon mal gefragt, woran Sheldon wirklich forscht und was Amy im Laboralltag so macht? Und was hat die Serie «Big Bang Theory» mit Nanowissenschaften zu tun?
Wir möchten euch zeigen, in wie weit die Forschung dieser Charaktere im Alltag eine Rolle spielt. Wir zeigen, was für Eigenschaften der Wunderstoff Graphen wirklich hat und wo er heute schon eingesetzt wird. Im Weiteren erklären wir, wie Nanotechnologie die Forschung an Parkinson vorantreibt.
Im zweiten Teil des Moduls erhaltet ihr die Gelegenheit, euch interaktiv in einen Parkinson-Patienten hinein zu versetzen.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Michèle Wegmann, Kerstin Beyer-Hans | Universität Basel

M71 Technik im Pilotenberuf: höher, schneller, weiter

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Die Luftfahrt hat seit dem Flug der Gebrüder Wright im Dezember 1903 eine faszinierende Entwicklung durchlaufen. Heute reisen wir wie selbstverständlich innert Stunden in alle Erdteile.

Aber wie findet ein modernes Linienflugzeug seinen Weg über den Globus? Wie navigieren die Piloten mitten über dem Atlantik, fernab von Funkfeuern? Warum versagen die Triebwerke ihren Dienst mitten in Schneestürmen und Regenschauern nicht? Wie findet ein Flugzeug im dichtesten Nebel den Weg auf die Piste? Warum stürzt ein 560 Tonnen schwerer A380 nicht ab, wenn alle Triebwerke ausfallen würden?

Einsteigen, anschnallen und staunen!


Patrick Wetten | SWISS International Air Lines

M72 Klimaschutz durch erneuerbare Energie am Beispiel der Kleinwasserkraft

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Beginnend vom Klimaschutz auf globaler Ebene bis zur Anwendung von Kleinwasserkraft in der Schweiz deckt dieses Modul ab, wie man durch technische Lösungen und die Anwendung von erneuerbaren Energien klimaschädliche Emissionen vermeiden kann, um so eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.

Um ein besseres Verständnis für die Dimension der globalen Klima-Herausforderung zu erhalten, werdet ihr dazu eingeladen, den eigenen ökologischen Fussabdruck zu berechnen. Diese Sensibilisierung dient der späteren Darstellung vom Potenzial zur Minderung der Emissionen durch die Kleinwasserkraft.


Wesley Wojtas | Swiss Small Hydro

M73* Kernfusion: Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energiequelle

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Seit den frühen 60er Jahren haben Wissenschaftler versucht, Plasma auf Millionen Grad Celsius in TOKAMAKs zu erhitzen. Dies, um die Bedingungen in der Sonne und anderen Sternen zu reproduzieren. Das Bestreben, kontrollierte Fusionsreaktionen durchzuführen, um Energie zu erzeugen, war noch nie so nah zur Realisation wie heute. Mit dem Aufbau des ITER-Experiments befinden wir uns in aufregenden Zeiten für die Fusion.

Im Modul erfahrt ihr, wie Fusion funktioniert, warum so viel Energie, Personal und Geld in der Forschung investiert werden und warum es so schwer zu erreichen ist. Ich werde präsentieren, was in der Schweiz unternommen wird, um einen Beitrag zur Erforschung einer sauberen, nachhaltigen Energiequelle zu leisten, und welche Perspektive ihr in naher Zukunft habt.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Curdin Wüthrich | Swiss Plasma Center

M74f* Biomimétisme: Quand la science s’inspire de la nature

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Tu as plein d’idées et tu t’intéresses aux nouvelles technologies? Tu souhaites reproduire des procédés naturels pour créer des produits innovants et (pourquoi pas) respectueux de l’environnement? Cet atelier est fait pour toi!

Le biomimétisme, c’est innover en s’inspirant des exploits de la nature. De la peau du requin en passant par la soie d’araignée jusqu’aux lamelles de la face inférieure des doigts du gecko, la nature ne cesse de don- ner des idées aux inventeurs. Dans cet atelier, découvertes et innovation seront au rendez-vous. Après une présentation du principe général et la revue de quelques exemples emblématiques d’inventions relevant du biomimétisme, tu seras amené à imaginer un produit/concept en t’inspirant de l’être vivant de ton choix, pour lui trouver une application dans le monde actuel. L’atelier se déroulera en petits groupes. Ceux qui le souhaitent pourront exposer leur idée.

Cet atelier te permettra de développer ton imagination dans le cadre d’une démarche scientifique, tout en prenant conscience des enjeux actuels. Tu pourras aussi apprendre des choses fascinantes, étonnantes voire étranges sur des animaux que tu pensais bien connaître.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte. Das Modul findet auf Französisch statt, gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt.
Félicia Zhang, Ambre De Herde | EPFL

M75f* De l’eau potable, pour combien de temps encore ?

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Il est bien connu qu’on ne peut vivre plus de 3 jours sans s’hydrater. Mais savais-tu que ton corps contient près de 60 litres d’eau? Qu’en Suisse, un habitant consomme en moyenne 163 litres par jour? Que 345 litres sont nécessaires pour produire un kilo de bananes, 590 litres pour un kilo de blé et 15’500 litres pour un kilo de bœuf? Tu l’auras compris : l’eau est essentielle à la vie.

Malheureusement dans bien des endroits cet élément essentiel n’est pas traité convenablement. Micropolluants, plas- tiques, hydrocarbures sont des termes de plus en plus familiers dans ce contexte. Qu’en est-il en Suisse où l’eau n’est pas une ressource rare et est bien valorisée? Contient-elle tout de même des produits néfastes pour la santé?

Cet atelier te permettra d’observer de l’eau au microscope et de faire toi-même plusieurs expériences pour découvrir les mystères dont regorgent nos robinets, rivières et océans. Le cycle hydrologique ou encore des méthodes qu’utilisent actuellement nos régions pour la purifier n’auront plus de secret pour toi. N’hésite plus et plonge!


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte. Das Modul findet auf Französisch statt, gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt.
Félicia Zhang, Ambre De Herde | EPFL

M76 Deine Spuren im Netz

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Sicherheit im Internet: Welche Daten gebe ich preis? Wie schütze ich meine digitalen Identitäten im Internet? Wie sicher sind meine Passwörter? Wie funktionieren Verschlüsselung und digitale Signaturen? Wie surfe ich anonym über fremde Länder? Wie komme ich in 5 Minuten zu einem Email-Konto? Diesen Fragen gehen wir auf den Grund.

In diesem Modul werden kryptographische Grundprinzipien an Beispielen erklärt und Anleitungen zur Wahl starker Passwörter gegeben.


Frank Zimmermann | Novartis

M77 Der Quantencomputer - Superrechner der Zukunft?

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Der Quantencomputer ist ein revolutionäres neues Konzept für den Superrechner der Zukunft. Um sehr effizient rechnen zu können, setzt er auf die wundersamen Möglichkeiten der Quantenphysik.
Zum Beispiel kann sich ein Elektron in sehr kalten Nanostrukturen gleichzeitig an mehreren Orten aufhalten. Im Alltag ist das unmöglich, im Quantenkosmos aber in vielen erstaunlichen Experimenten nachgewiesen.

Wie funktioniert der Quantencomputer? Was sind die Schwierigkeiten? Wird er je gebaut werden? Werden wir jemals einen zu Hause haben? In diesem Modul erhaltet Ihr einen Einblick in die erstaunliche Welt der Quantenphysik und erfahrt, wie diese für den Quantencomputer der Zukunft nützlich gemacht werden könnte.


Dominik Zumbühl | Universität Basel