M01* CSI-Alpen: Zeugen der Eiszeiten

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Gletscher lösen riesige Blöcke aus dem Untergrund oder nehmen Blöcke von grossen Felsstürzen mit. Sie transportierten diese bis weit ins Mittelland.

Geologen entlocken Findlingen Informationen um Spuren von Eiszeiten zu entdecken. Dabei geht es darum, wie lange eine Oberfläche eines Findlings der kosmischen Strahlung ausgesetzt ist. Sobald ein Findling abgelagert wird, kumulieren sich die kosmogenen Nuklide an, spricht das Zählwerk beginnt zu ticken.

Die meisten Schweizer Findlinge weisen Alter auf um 20'000 Jahre, was der letzten Vereisung entspricht. Vereinzelt tauchen Kandidaten auf, die immerhin ein Alter von 100'000 Jahren haben und somit aus der grössten Eiszeit stammen, die bis über den Jura hinausreichte.

Testet in diesem Modul selbst, wie Geologen Gesteinen Informationen entlocken!


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Naki Akçar | Universität Bern

M02 Verbundwerkstoffe: federleicht und superstark

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Verbundwerkstoffe haben ein sehr niedriges Gewicht, sind aber trotzdem sehr stabil. Man findet sie in Flugzeugen, in der Formel 1, in Sportgeräten und in der Medizin.

Warum haben diese Werkstoffe solche Eigenschaften? Wie unterscheiden sie sich von "normalen" Materialien? Und was muss man bei der Produktion von Bauteilen beachten?


Gion Andrea Barandun | OST - Ostschweizer Fachhochschule

M03d* Licht Raum Farbe

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Das Licht erlaubt es uns, die Wahrnehmung eines Raumes zu verändern.

Abhängig davon, wie das Licht den Raum gestaltet, nehmen wir die Atmosphäre, die Proportionen, die Dimensionen und die Farben eines Raumes unterschiedlich wahr. Durch das Experimentieren mit Licht und Farbe kann die Qualität eines Raumes hervorgehoben werden.

Anhand eines Modells werden wir verschiedene Licht- und Farbtransformationen ausprobieren und fotografisch dokumentieren. Anschliessend werden wir die Resultate vergleichen und diskutieren, um das Potenzial von Licht und Farbe in der Innenraumgestaltung zu sehen und zu verstehen.


Für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte empfohlen.
Dieses Modul findet in Deutsch oder Italienisch statt. Bitte wählen Sie es nur einmal in Ihrer bevorzugten Sprache. Bei zu wenigen Anmeldungen wird es nur in Deutsch durchgeführt.
Maja Barta | Fachhochschule Südschweiz SUPSI

M03i* Luce Spazio Colore

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La luce ci permette di cambiare la percezione di uno spazio. La sua atmosfera, le sue proporzioni, le sue dimensioni, i suoi colori ci potranno apparire diversi a dipendenza della luce che lo modella.

Questo atelier propone di sperimentare come possiamo modellare le qualità di uno spazio modificandone l’illuminazione o come la percezione di questo spazio cambia a seconda della luce del sole.

Grazie a un modello in scala si testano varie ipotesi di trasformazione e controllo della luce naturale. Queste ipotesi, avanzate e realizzate dagli studenti, vengono poi documentate fotograficamente e confrontate fra loro per cogliere il potenziale della luce nella progettazione degli interni.


Für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte empfohlen.
Dieses Modul findet in Deutsch oder Italienisch statt. Bitte wählen Sie es nur einmal in Ihrer bevorzugten Sprache. Bei zu wenigen Anmeldungen wird es nur in Deutsch durchgeführt.
Maja Barta | Fachhochschule Südschweiz SUPSI

M04e* Electronic brain for Artificial Intelligence

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What happens in our brain when we learn a new task, like playing piano, or when we hear the same song every day?

The brain remains a mystery, but observations made over decades by researchers helped getting an insight into World’s oldest natural computer! We now know that information is stored in the “synapses,” the connections between neurons. When we memorise, we consolidate these connections, allowing a stronger electric signal to pass from one neuron to the other.

In this module, we will explain how it is possible to mimic the behaviour of synapses and neurons by assembling very special materials together. You will learn how we can control the electric signal through a conducting medium to store information and you will build the first blocks of a brain-inspired computer. We will see together how this mini-brain compares to what we are currently developping in our labs and how we can make it small enough to fit in a smart watch!


Für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte empfohlen. Das Modul findet auf Englisch statt, gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt.
Laura Bégon-Lours, Youri Popoff | IBM Research

M05* Nachhaltige Energieversorgung – heute, morgen und übermorgen

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Die aktuelle „Wetterlage“ bei der Energieversorgung könnte man beschreiben mit: Gegenwind aus allen Richtungen. Kohle, Erdöl und Erdgas? Produzieren CO2 und sind mitschuldig an der Klimaerwärmung! Kernkraftwerke? Zu riskant! Wasserkraft? In der Schweiz weitgehend ausgereizt! Windturbinen? „Verspargeln“ die Landschaft!

Können wir trotzdem optimistisch in die Zukunft blicken?


Für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte empfohlen.
Max Blatter | Fachhochschule Nordwestschweiz

M06 ScharfSinnig: Sensorik von Lebensmitteln

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Was ist Sensorik? Hat das etwas mit Sensoren zu tun? Wie sehen die denn aus?

Tatsächlich arbeiten wir in der Sensorik mit Sensoren und zwar mit denen, die ihr auch habt – den menschlichen Sensoren oder besser bekannt als die fünf Sinne des Menschen.

Wie sieht etwas aus, wie hört es sich an, wie riecht es, wie schmeckt es, wie fühlt es sich an? Schmeckt mir der Schokoladenriegel, mag ich das Brot nicht und warum? Das alles sind Fragen, die uns in der Lebensmittel-Sensorik tagtäglich beschäftigen. Aber wie werden unsere Fragen beantwortet?

Zum einem arbeiten wir mit den Konsumenten, die uns zum Beispiel sagen, ob sie ein Produkt mögen oder nicht. Oder auch wie ein Produkt sein sollte, damit sie es kaufen würden. Neben der Meinung der Konsumenten interessiert auch viele Unternehmen wie ihr Produkt charakterisiert/mit Eigenschaften beschrieben wird oder ob es Unterschiede zwischen mehreren Prototypen gibt.

In dem Modul seid ihr unsere Tester! Ihr dürft zunächst aus Konsumentensicht sagen, was ihr mögt und was nicht. Im Laufe des Moduls werdet ihr aber eure analytische Brille aufsetzen und versuchen eure Sinne zu schärfen, um Unterschiede erkennen und Eigenschaften benennen zu können.


Annette Bongartz | ZHAW

M07 Kein Leben ohne Tod

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Wie entsteht unser Leben? Wie wird es aufrechterhalten? An einfachen, alltäglichen Beispielen wird euch aufgezeigt, dass unser Leben nicht möglich wäre, wenn nicht sekündlich Millionen von Zellen in unserem Körper gezielt absterben würden. Doch was passiert, wenn dieser Prozess ausser Kontrolle gerät? Zuviel Zelltod führt zu Nervenerkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson; zu wenig Zelltod lässt beschädigte, verbrauchte Zellen überleben und führt zu Krebs oder Autoimmunerkrankungen.

Ihr erhaltet Einblick in den Alltag eines Uni-Forschers und erfahrt, wie Zellen ihr Überleben und Sterben regulieren und wie mit dem besseren Verständnis des programmierten Zelltods neue Medikamente entwickelt werden können, die gleich mehrere Krankheiten effizienter bekämpfen.


Christoph Borner | Universität Freiburg im Breisgau

M08* Am Steuer Nie!

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Ob alkoholisiert, unter Drogen oder mit Medikamenten im Blut: Es gibt so einige Substanzen, die unsere Fahrfähigkeit negativ beeinflussen. Erfahrt, was das konkret bedeutet und erlebt im nüchternen Zustand die Auswirkungen von Substanzkonsum auf eure Fahrfähigkeit.

Fahrt mit unserem Autofahrsimulator mit simulierter Trunkenheit und lasst eure Reaktion auf Gefahrensituationen analysieren. Täuscht eure Sinne im Rauschbrillenparcours und kreiert eure eigene Kampagne.

Die Einflüsse von Substanzkonsum auf eure Fahrfähigkeit sind vielfältig. Lernt mehr darüber und erlebt simuliert, was das im Strassenverkehr bedeuten kann.


Zulassung ab der 4. Klasse.
Chantal Bourloud | Verein "Am Steuer Nie"

M09 Technik im Pilotenberuf: Höher, schneller, weiter

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Die Luftfahrt hat seit dem Flug der Gebrüder Wright im Dezember 1903 eine faszinierende Entwicklung durchlaufen. Heute reisen wir wie selbstverständlich innert Stunden in alle Erdteile.

Aber wie findet ein modernes Linienflugzeug seinen Weg über den Globus? Wie navigieren die Piloten mitten über dem Atlantik, fernab von Funkfeuern? Warum versagen die Triebwerke ihren Dienst mitten in Schneestürmen und Regenschauern nicht? Wie findet ein Flugzeug im dichtesten Nebel den Weg auf die Piste? Warum stürzt ein 560 Tonnen schwerer A380 nicht ab, wenn alle Triebwerke ausfallen würden?

Einsteigen, anschnallen und staunen!


Andri Büttner | SWISS International Air Lines

M10e* Science and Art

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After a short power point presentation to introduce the methodological approach and the scientific tools used in the restorer's practice, you will be invited to participate in a quiz to evaluate your preliminary knowledge of the restorer's work.

You will see that this profession today is more similar to that of a doctor than to an artist!
We will bring a real work of art and some microsamples to observe them in a micro scale using scientific tools, such as the portable microscope and different illuminations, incident light, raking light, UV light, to obtain important information on the painting, its history, its degradation and conservation.

Furthermore, we will study the microorganisms that inhabit cultural heritage material, by using different techniques to "see" and characterize them. Not all microorganisms should be eliminated from the artworks, sometimes thanks to their characteristics, they prove to be skilled restorers too!


Für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte empfohlen. Das Modul findet auf Englisch statt, gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt.
Marta Caroselli, Cristina Fragoso Corti | Fachhochschule Südschweiz SUPSI

M11 Das Unsichtbare sehen

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Habt ihr euch schon mal gefragt, warum sonnige Tage im Winter sehr kalt sind? Oder warum in einem Gewächshaus die Lufttemperatur steigt? Das hat mit Wärmestrahlung zu tun, die Wärme, die von der Sonne und eigentlich auch von uns allen kommt.

Wir erklären euch, was die Wärmestrahlung ist, was für Eigenschaften sie hat und die Prinzipien einer Infrarotkamera. Ihr werdet danach die Infrarotkamera handhaben und ihr lernt, wie man dank einer Infrarotkamera das Unsichtbare sichtbar machen kann. Kann man sich hinter einem Glasfenster verstecken?


Serena Danesi | ZHAW

M12 Back to the moon and beyond

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Möchtest Du an einem Weltraum Abenteuer teilnehmen?

Erfahre mehr über die ersten Schritte des Menschen auf dem Mond oder welche zukünftigen Mondmissionen geplant sind. Finde heraus, wozu die Mondbasis von morgen dient, und vielleicht wirst Du schon bald der/die nächste(r) Astronaut(in) für eine Langzeitmission auf dem Mond.

Erlebe in diesem Modul die Mondlandung mit den Drohnen des Swiss Space Centers.


Yannick Delessert, Martine Harmel, Maria Oreshenko | Swiss Space Center

M13 Rover Challenge

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Kleine Elektromotoren werden in vielen Gebieten der Robotik eingesetzt, und insbesondere in kleinen selbstfahrenden Fahrzeugen wie zum Beispiel Rover für den Einsatz in unzugänglichen Gebieten. Prominent sind auch die Marsrover oder der Paketlieferservice mit kleinen Rovern, die sich autonom durch die Städte bewegen. Was sind die Anforderungen an den Antrieb in diesen Anwendungen?

Als Herausforderung dieses Moduls bauen wir einen möglichst schnellen, einfachen Rennrover: Welches Team triumphiert im Rennen?

Wie setzen wir den Motor optimal ein? Warum ist ein Getriebe zum Antrieb der Räder nötig und worauf müssen wir dabei achten?


Stefan Enz | maxon

M14 Schlüssel und Schliesssysteme

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Jeder hat es in der Tasche, aber wisst ihr auch, wie es funktioniert?

Habt ihr euch auch schon gefragt, weshalb ein Schlüssel passt oder weshalb eben nicht? In diesem Modul erfahrt ihr, wie ein Schlüssel funktioniert und produziert wird, und ihr erhaltet einen Einblick in die neusten Technologien, wie aktuell z.B. mit einem Handy Türen geöffnet werden können. Ebenfalls bekommt ihr einen Einblick in biometrische Lösungen, mit welchen sich Türen öffnen lassen.

Am Schluss habt ihr die Möglichkeit eure Fingerfertigkeiten zu testen, indem ihr selbst einen Schliesszylinder zusammenbauen könnt.


Daniel Fischer | Dormakaba

M15 Ultrakurze Laserpulse: Augenblick als Ewigkeit

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Mit kurzen Lichtpulsen aus Lasern dringen Wissenschaft und Technik in den Bereich einer Millionstel einer Milliardstelsekunde vor.

Kurze Laserpulse helfen Autos umweltfreundlicher und Handybildschirme widerstandsfähiger zu machen. In der Medizin benutzt man sie für die chirurgische Korrektur von Sehfehlern oder für die Herstellung filigraner Implantate zur Stützung von Blutgefässen. Welche Vorgänge in der Natur spielen sich auf solchen Zeitskalen ab und wie beobachte ich diese? Und was bedeutet eigentlich „augenblicklich“?

Das Modul erklärt mit Demonstrationsobjekten und Videos, wie man solche kurzen Lichtpulse erzeugt und wofür man sie in Grundlagenforschung und industrieller Fertigung einsetzt.


Lukas Gallmann | ETH Zürich

M16* Atommüll: Gibt es die Lösung für die Ewigkeit?

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Atommüll muss eine Million Jahre gelagert werden, bis er nicht mehr gefährlich ist. Kann es überhaupt eine sichere Lösung geben für diese enorme Zeitspanne? Ja, sind die Forscherinnen und Forscher der Nagra überzeugt. Sie setzen auf die Geologie und darauf, dass die Zeit tief im Untergrund quasi stillsteht.

Doch so einfach ist es nicht: Wie beim Klimawandel reichen wissenschaftliche Erkenntnisse allein nicht aus, um das Problem zu lösen. Es braucht auch den Willen von Politik und Gesellschaft. Aber wer will schon ein «Atommülllager» in seiner Nähe? Und wer soll entscheiden, wo es gebaut wird: Die Mehrheit oder die Wissenschaft? Diese Frage birgt diskussionswürdigen Zündstoff.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Felix Glauser | Nagra

M17* Auf den Spuren des "Higgs"-Teilchens

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Universum – Raum - Zeit – Materie? Woraus besteht denn Materie - und wieso haben wir überhaupt eine Masse? Was wissen wir heute wirklich darüber? Die moderne Teilchenphysik versucht solche fundamentalen Fragen zu beantworten. Dazu führen die Physiker gigantische Experimente an Beschleunigeranlagen wie z.B. dem "Large Hadron Collider LHC" am CERN durch.

In diesem Modul erhaltet ihr Einblicke in die theoretischen Vorstellungen und Konzepte der Elementarteilchenphysik. Gleichzeitig werden euch auch die experimentellen Aspekte zur Durchführung der grossen internationalen Experimente aufgezeigt. Insbesondere werden wir die Suche nach dem prominenten so-genannten "Higgs-Teilchen" und dessen Eigenschaften diskutieren.

Zudem könnt ihr euch selbst am Computer als ForscherInnen versuchen um mit Original-Daten vom LHC verschiedene Teilchen wie das "Higgs" zu finden!


Empfohlen für 5.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte.
Christoph Grab | ETH Zürich

M18 Bewegung im Fokus: Was Muskeln alles steuern

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Wie reagieren eure Muskeln, wenn ihr müde werdet?
Wie müssen Muskeln zusammenspielen, um Gehen zu ermöglichen? Wie kann mit Muskelaktivität ein Exoskelett gesteuert werden?

Die Bewegungsanalyse gibt detaillierte Informationen über alltägliche Bewegungsabläufe und steht an der Schnittstelle zwischen Technologie und Mensch. So ermöglicht sie beispielsweise die Entwicklung und Funktionsüberprüfung von Exoskeletten oder Prothesen.

In diesem Modul erfahrt ihr die Anwendungsbereiche der instrumentierten Bewegungsanalyse in Forschung, Entwicklung und Praxis. Danach probiert ihr an euch selber und euren KollegInnen die Technologie der Elektromyographie aus. Gemeinsam werden wir die oben gestellten Fragen beantworten.


Eveline Graf | ZHAW

M19 Mach Strom aus Wind!

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Um Öl, Kohle und Uran durch erneuerbare Energiequellen zu ersetzen, soll die nachhaltige Windenergie einen grossen Beitrag leisten.

Nach einem kurzen Film über die spannende Geschichte der Windenergienutzung könnt ihr selber in Zweierteams experimentieren, bei wieviel Wind welcher Propeller die Lämpchen oder Farbscheiben betreiben kann. Ihr stellt selbständig Propellerformen und Anstellwinkel ein und messt dabei den Generator-Strom. So lernt ihr die verschiedenen Einflüsse kennen, die auch bei grossen Windenergieanlagen erforscht werden. Das wissenschaftliche Auswerten der Experimente gibt Einblick in den Alltag eines Entwicklers.


Philipp Hofer | OST - Ostschweizer Fachhochschule

M20* Seltene Metalle: Rohstoffe für die Zukunft

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Elektroautos, Smartphones, Windturbinen: all das wäre nicht möglich ohne seltene Metalle. Seltene Metalle sind Rohstoffe, die nur begrenzt verfügbar sind, aber unabdingbar für unseren Alltag, den Fortschritt der Technik und umweltverträgliche Technologien: z.B. Kobalt, Lithium, Indium, Tantal oder die Metalle der Seltenen Erden. Die Nachfrage nach diesen Rohstoffen wird auch in Zukunft rasant steigen.

Doch die Rohstoffe der Erde sind begrenzt, und es drohen wirtschaftliche Unsicherheiten wie Verknappung und Preisschwankungen, insbesondere in Zeiten sogenannter “Handelskriege”. Zudem sind soziale und ökologische Auswirkungen im Abbau und der Lieferkette dieser Materialien häufig problematisch, sowie der Energieverbrauch für Gewinnung und Transport. Was bedeutet das für uns als Verbraucher, und wie sollen wir als Gesellschaft – und als vielleicht zukünftig Beschäftigte in Forschung, Entwicklung, Industrie oder Politik – mit den begrenzten Rohstoffen unserer Erde umgehen?

Nach einer kurzen Einführung in das Thema spielen wir in Gruppen das Strategiespiel "In the Loop": dieses simuliert den Wettbewerb um günstige Rohstoffe, den Einfluss geopolitischer und anderer Ereignisse auf ihre Verfügbarkeit, sowie Strategien zum nachhaltigen Umgang mit ihnen.


Für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte empfohlen. Da die Texte des Spiels auf Englisch sind, sind gute Englischkenntnisse hilfreich.
Alessandra Hool | Entwicklungsfonds Seltene Metalle ESM

M21* Forschen an den Grenzen der Mikroskopie

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Sehen ist glauben. Das ist zumindest mein Motto als Experimental-Physikerin.

Denkt beispielsweise an pflanzliche oder tierische Zellen: Der Begriff „Zelle“ wurde erst im 17. Jahrhundert, also nach der Erfindung des Mikroskops, geprägt – also nachdem Wissenschaftler sie tatsächlich sehen konnten.

Seitdem hat sich die Mikroskopie weiterentwickelt und die Grenzen dessen, was wir durch sie sichtbar machen können, wurden stetig vorangetrieben. Dennoch - die nanoskopische Welt bleibt der konventionellen Lichtmikroskopie weiterhin verborgen. Glücklicherweise ist ein Mikroskop nicht gleich dem anderen.

Mit Rasterkraftmikroskopie können wir beispielsweise Strukturen sichtbar machen, die 1 Mio. Mal kleiner sind als ein einzelnes menschliches Haar. Um das zu ermöglich, werden die Kräfte zwischen einem winzigen Sensor und der zu untersuchenden Probe gemessen. Können wir so vielleicht sogar einen Schnappschuss eines einzelnen Moleküls aufnehmen? Es gibt nur einen Weg es herauszufinden…


Für 4.-6. Klassen oder speziell am Thema Interessierte empfohlen.
Katharina Kaiser | IBM Research

M22 Produktentwicklung: Just get it working

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Am Anfang steht eine Idee, wir möchten etwas bauen, ein Produkt entwickeln, etwas Fassbares machen. In diesem Modul werdet ihr so eine Idee umsetzen, die dann auch funktioniert und trägt. Und das unter den heute üblichen Bedingungen: Im Team, mit limitiertem Baumaterial und unter Zeitdruck.

Nach einer kurzen Einführung in die Welt der heutigen Maschinenentwicklung habt ihr die Möglichkeit, eine Struktur aus 2-3 mm dickem Moosgummi zu bauen, die bis zu 2 kg tragen muss. Und am Ende der Zeit wird aus Spass Ernst – ihr testet, was ihr gebaut habt – gegeneinander.

Dabei lernt ihr Grundprinzipien, wie sie auch in der Produktentwicklung für komplexere Systeme angewendet werden.


Rolf Kamps | Hochschule Luzern

M23 Roboy - Humanoide Roboter in Virtual Reality und der realen Welt

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In den letzten Jahren gab es riesige Fortschritte in der Robotik und die Virtual Reality ist massentauglich geworden.

Bei uns erhaltet ihr einen exklusiven Einblick in die Arbeit des Mindfire Robotics Teams, welches 2022 den mit 10 Mio. Dollar dotierten ANA AVATAR XPRIZE gewinnen will.

Nach einem Einblick in die Welt der Robotik und der Virtual Reality werdet ihr selber zu Robotikern und müsst eine anspruchsvolle Teamchallenge lösen.

Geleitet wird das Modul von Stefan Kaspar und Dominic Fierz, die beide ehemalige Schüler der KZU sind.


Stefan Michael Kaspar, Dominic Fierz | Roboy Avatar

M24 Naturschutz in der Schweiz: Küsnachter Tobel (ZH)

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Das Küsnachter Tobel liegt direkt vor den Toren der Stadt Zürich und besticht durch seine diversen Lebensräume. An den sonnigen Rutschhängen konnte die wärmeliebende westliche Heideschnecke (Helicella itala) nachgewiesen werden, während die gemeine Schliessmundschnecke (Balea biblicata) schattige Bereiche besiedelt. Durch die Verbauung des Tobelbachs nahm die natürliche Dynamik ab. Der Wald verdunkelte sich und lichtdurchflutete Lebensräume verschwanden.

Wie kann man den Lebensraum verändern um die Arten welche mehr Licht brauchen zu schützen? Welche bestehenden Strukturen müssen verändert werden? Wie kann im Küsnachter Tobel die Biodiversität wiederhergestellt werden?


Christian Krähenbühl | ZHAW

M25 CYBATHLON 2020 – Gedankengesteuertes Autorennen

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CYBATHLON ist ein Wettkampf, welcher alle 4 Jahre in Kloten durchgeführt wird und an dem sich Forschungsgruppen aus aller Welt in Assistenzsystemen für Menschen mit Einschränkungen duellieren.

Mein Team und ich werden  dieses Jahr im November am Brain-Computer Interface (BCI) Rennen teilnehmen. An diesem Wettkampf muss unser querschnittsgelähmte Pilot nur anhand seiner Gedanken ein digitales Auto steuern.

Wir zeigen euch einen Einblick in das Training unseres Piloten und werden mit euch eine Kurzversion des Wettkampfs durchführen.


Paulina Kratka | ETH Zürich

M26 Der "farbige" Puls

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Wie beeinflussen sportliche Aktivität, aber auch die Gefühlslage (Nervosität, Freude oder Meditation) den menschlichen Puls? Wie hoch darf der Puls für ein effizientes Ausdauertraining sein?

In diesem Modul besprechen wir zuerst die körperlichen Grundlagen. Anschliessend lernen wir verschiedene technische Methoden kennen, wie Puls, Blutdruck und Sauerstoffsättigung gemessen werden. Im praktischen Teil lesen wir die Daten einer Pulsuhr per Software aus und steuern damit die Farbe einer Hue-LED-Lampe.

Im abschliessenden Wettbewerb geht es darum, die Zielpulsfrequenz und damit die Farbe der Hue-Lampe möglichst genau zu treffen und zu halten.


Michael Lehmann | Berner Fachhochschule

M27 Bildsensoren - wie kommt das Foto auf mein Handy

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Heute können wir mit den Kameras der Handys praktisch immer und überall Bilder machen. Doch was geschieht bei der Aufnahme genau? Was passiert mit dem Licht, wenn es durch das Objektiv auf den Bildsensor fällt? Wie wird das Licht in eine Spannung und weiter in Zahlen umgewandelt, so dass das Foto auf dem Bildschirm dargestellt oder über das Internet verschickt werden kann?

In diesem Modul gehen wir der Sache auf den Grund: Fotos bestehen aus ganz vielen einzelnen Pixeln. Jedes Pixel entspricht dabei einer kleinen Schaltung auf dem Bildsensor. Wir machen uns mit dieser Grundschaltung eines solchen Pixels im Modell vertraut und verschalten diese Pixel zu einer kleinen Kamera.

Wie kommt die Farbe ins Spiel? Wie viele Pixel hat eine Handykamera? Wie klein sind diese? Auch das lernen wir hier kennen.Und wir schauen uns die aktuellen Rekorde an: Welches ist das kleinste Pixel? Welcher Bildsensor hat am meisten davon? Welcher Sensor ist am schnellsten? Was gibt es für weitere spezielle Bildsensoren?


Michael Lehmann | OST - Ostschweizer Fachhochschule

M28 Handystrahlen

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Was braucht es alles zum Mobiltelefonieren? Wie ist ein Mobilfunknetz aufgebaut? Warum findet uns ein Anrufer auch dann ganz schnell, wenn wir im Ausland am Strand liegen oder im ICE mit 250 km/h unterwegs sind? Wie unterscheiden sich 2G, 3G, 4G, 5G?
Wie wirken Handystrahlen auf den Organismus? Gibt es negative gesundheitliche Effekte? Was weiss man über Langzeitwirkungen? Was können wir tun, um unsere Strahlenbelastung zu reduzieren?

Dieses Modul zeigt, wie die Mobilkommunikation technisch funktioniert, und geht auch auf die biologische Wirkung von Handystrahlen ein. Ausserdem messen wir die Strahlung eurer Handys mit einem professionellen Messgerät.


Pascal Leuchtmann, Gregor Dürrenberger | ETH Zürich

M29 Automation: Welche Aufgaben übernehmen Roboter?

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Die Automation ist ein fundamentaler Bestandteil unserer Gesellschaft. In den verschiedensten Bereichen, zum Beispiel in der Industrie, im Transportwesen aber auch im privaten Leben setzen wir – oftmals unbewusst – Automationstechnologie ein.
 
Im ersten Teil des Moduls diskutieren wir, wie und für welche Zwecke Automationstechnik – eingebettet in einfachen Geräten bis hin zu hochentwickelten Robotern – verwendet wird.

Dieser Teil des Moduls gibt sowohl einen Einblick in die Anfänge der Automation und die Entwicklung bis zur heutigen Zeit, als auch einen Ausblick in die Zukunft der Automation. Der zweite Teil des Moduls beinhaltet eine praktische Übung, in der ihr selbst einen einfachen Roboter baut, der sich autonom bewegen soll.


Thomas Locher | ABB Research

M30* Bio trifft Sensor

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Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie Diabetiker ihren Blutzucker kontrollieren oder wie sich giftige Stoffe im Körper bzw. in der Umwelt nachweisen lassen? Hier kommen so genannte Biosensoren zum Einsatz – aber was ist eigentlich ein Biosensor und wie funktioniert er?

Im Alltag sind Biosensoren längst verbreitet, beispielsweise als Messgerät für Blutzucker oder als Schwangerschaftstest. Auch in der Medizin und Forschung sind moderne Biosensoren nicht mehr wegzudenken. Die Detektion von Biomolekülen, wie z.B. der DNA oder bestimmter Enzyme, ist von enormer Bedeutung, denn damit lassen sich Krankheiten erkennen und Therapien entwickeln.

In diesem Modul lernt ihr einige Biosensoren und deren Funktionsweise kennen und weist u.a. in einem Experiment ein bestimmtes Protein mit Antikörpern nach.


Für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte empfohlen.
Lars Lüder | EMPA Dübendorf

M31 Röntgenstrahlen im Laufe der Zeit

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≪Lassen Sie sich Ihren Fuss hier kostenlos durchleuchten!≫ Als Conrad Wilhelm Röntgen am 08.11.1895 per Zufall die Röntgenstrahlung entdeckte, war er sich bestimmt nicht bewusst, was seine Erfindung 125 Jahre später ermöglichen wird.

In diesem Modul wird die Röntgengeschichte vorgestellt: Von den Anfängen der Röntgenanwendungen in der Medizin bis zu den 3D Computertomographie-Anwendungen zur zerstörungsfreien Prüfung von Werkstoffen.

Wie funktioniert die Röntgenröhre? Wie funktioniert ein Tomographiesystem? Es werden Anwendungen vorgestellt von der dreidimensionalen Ansicht der Blutgefässe einer Maus bis zu Untersuchungen von Faserverbund-Werkstoffen für die Formel 1.


Thomas Marbach | ehemals Hilpert electronics

M32 Erdbebenland Schweiz?

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Wusstet ihr, dass die Erde in der Schweiz ungefähr zwanzig Mal pro Jahr spürbar rüttelt und sich bereits grosse, schadenbringende Beben ereignet haben?

Der Schweizerische Erdbebendienst (SED) an der ETH Zürich ist die Fachstelle des Bundes für Erdbeben. In dessen Auftrag überwacht er die Erdbebenaktivität in der Schweiz sowie im grenznahen Ausland und beurteilt die Erdbebengefährdung in der Schweiz. Im Falle eines Erdbebens informiert der SED Öffentlichkeit, Behörden und Medien über den Ort, die Stärke und mögliche Auswirkungen.

Entdeckt mit uns das Erdbebenland Schweiz und erfahrt in einer Präsentation mit Diskussion, verschiedenen Spielen und einem Quiz mehr über die Naturgefahr mit dem grössten Schadenspotential in unserem Land.


Leila Mizrahi | Schweizerischer Erdbebendienst

M33* Faszination Weltall: Kommunikation mit Satelliten

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Wir kennen heute Kommunikations-, Erdbeobachtungs- und militärische Spionage-Satelliten; GPS wird heute mit den Smartphones von uns allen benutzt. Es gibt aber auch Satelliten für den Experimentierer – für Funkamateure.

Bereits 1961 wurde ein von Funkamateuren der NASA konstruierter Satellit «OSCAR-1» in eine Erdumlaufbahn gebracht und auch auf der Raumstation ISS wird Amateurfunk genutzt.

Wie funktioniert das alles? In diesem Modul lernt ihr grundlegende Dinge über Satelliten, deren Umlauf-Bahnen, über elektromagnetische Wellen (Frequenzen, Polarisation). Wir experimentieren draussen mit Antennen sowie modernsten digitalen Radioempfängern und versuchen, Funkverbindungen direkt über den geostationären Satelliten QO-100 herzustellen.


Für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte empfohlen.
Markus Meier | Verband der Schweizerischen Funkamateuere USKA

M34* Lebensmittelfermentation: Von Sauerteig bis Schokolade

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Fermentierte Lebensmittel begegnen uns im Alltag oft, ohne dass man es sich richtig bewusst ist.

In verschiedenen Posten erfahrt ihr Näheres zur Herstellung einzelner fermentierter Produkte. Ihr werdet sehen, wie aus frischen Kakaobohnen mittels natürlicher Fermentation schliesslich Schokolade entsteht und diese auch degustieren. Nicht nur Mehl, Wasser und Hefe, sondern auch andere nützliche Bakterien tragen dazu bei, dass Brot seinen besonderen Geschmack erhält. Habt ihr schon mal Joghurt unter dem Mikroskop betrachtet? Milliarden von Milchsäurebakterien sind verantwortlich dafür, dass aus Milch Joghurt, Quark oder Käse wird.

Erlebt bei uns einen Einblick in diese spannende Welt der Mikroorganismen.


Für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte empfohlen.
Sandra Mischler | ZHAW

M35 Traumfarben – Zur Technologie der Farb-LEDs

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Das Fête des Vignerons 2019 hat uns mit einer 870 m2 grossen LED-Tanzfläche beeindruckt, deren feenhafte Lichter und Bilder im Rhythmus der Musik die sich darauf abspielende Choreographie begleiteten.

Im Rahmen dieses Moduls interessieren wir uns näher für diese LEDs, mit denen jene Traumfarben dargestellt wurden. Ausgehend von der Natur des Lichts und von unserer Farbwahrnehmung analysieren wir die Zusammensetzung eines LED-Displays. Wir befassen uns mit seiner Elementar-Einheit, dem Neopixel, mit dem alle Farben des sichtbaren Spektrums dargestellt werden können, und mit seiner Adressierung, d.h. mit der Art und Weise, wie die darzustellenden Farbwerte an alle Neopixel eines LED-Displays übermittelt werden.
Im anschliessenden praktischen Teil könnt ihr selber Hand anlegen und eine kleine elektronische Schaltung mit Neopixel WS2812B zusammenstecken und programmieren; ein Knowhow, das sich nützlich macht in Händen mit artistischer Ader.


Edgar Müller | Dr. sc. nat. ETH, im Ruhestand

M36* Toxikologie in der Rechtsmedizin

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Der Toxikologe in der Rechtsmedizin befasst sich mit dem Nachweis von Medikamenten, Drogen, Alkohol und Giften in Körpergewebeproben, Blut, Haaren und Urin. Für diesen Nachweis werden verschiedene instrumentalanalytische Verfahren eingesetzt. Die anschliessende Interpretation der Ergebnisse wird in einem Gutachten für die Staatsanwaltschaft festgehalten und bildet im Gerichtsverfahren ein wichtiges Puzzleteil in der juristischen Fallbeurteilung.

Anhand eines beispielhaften Falles (junger toter Mann auf Sofa) wird der Ablauf durchgespielt und erläutert. Bitte nehmt Taschenrechner sowie Papier und Schreibmaterial mit, damit wir diesen Fall gemeinsam lösen können.


Für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte empfohlen.
Andrea Oestreich | Institut für Rechtsmedizin Zürich

M37 Klimaerwärmung: Wie lange ist der Bremsweg?

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Unser Klimasystem ist «gedämpft» oder «träge». Das bedeutet, dass Veränderungen von äusseren Antrieben sich nur allmählich bemerkbar machen und dadurch dem Leben auf der Erde die Möglichkeit geben, sich anzupassen. Zum Beispiel führt der Anstieg von Treibhausgaskonzentrationen nur langsam zur globalen Erwärmung, weil die Wärmekapazität des Ozeans eine grosse thermische Trägheit bewirkt. Aber diese Trägheit ist trügerisch. Denn auch unsere Massnahmen zur Emissionsreduktion — wenn wir sie denn endlich ergreifen — übertragen sich nur langsam auf das Klima. Als Folge davon kann es zu einem «Überschwingen» des Systems mit gefährlichen Temperaturspitzen kommen.

Nach einem Präsentationsteil diskutieren wir interaktiv die Grundlagen und stellen dann die Frage nach den Konsequenzen. Was müssen wir tun? Genügt unser Bremsweg? Müssen wir sogar über «Geoengineering» nachdenken, also über künstliche Kühlung unseres Planeten, um einen gefährlichen Zustand zu vermeiden?


Thomas Peter | ETH Zürich

M38 Regenwassermanagement: High-Tech im Landschaftsbau

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Sauberes Wasser ist ein lebenswichtiges und kostbares Gut. Regenwasser trägt zur Neubildung von Grundwasser für die Trinkwassergewinnung und Pflanzenbewässerung bei. Damit durch Versickerung keine schädlichen Verunreinigungen ins Grundwasser geraten, muss dem Regenwassermanagement die nötige Aufmerksamkeit und Sorgfalt geschenkt werden.

Mit der Geländemodellierung finden Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten ideale Lösungen, um Regenwasser vor Ort versickern zu lassen. Ein digitales Geländemodell wird über Satellitensignale direkt mit der 3D-Maschinensteuerung des Baggers verknüpft. So lassen sich Geländemodellierungen ohne aufwendige Absteckungen zentimetergenau umsetzen und das Wasser fliesst, als Teil des Regenwassermanagements, in die dafür vorgesehenen Versickerungsmulden. Damit die Bagger genau arbeiten können, benötigen sie präzise Geländedaten unter anderem mittels Drohnen. Im Rahmen der Präsentation dürft ihr den Drohnenflug mit einer für das Klassenzimmer geeigneten Drohne üben und mittels einer VR-Brille in einem virtuellen Geländemodell die Regenwasserversickerung prüfen.


Peter Petschek | OST - Ostschweizer Fachhochschule

M39 Faszination Forschung: High-Tech-Analytik

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Forschung fasziniert. Am Anfang allen Wissens, ja aller Naturwissenschaften steht das Staunen und Sichwundern über die Welt. Der Mensch will verstehen. Dafür experimentiert er. Im Experiment stellt er der Natur Fragen, die diese dann «beantwortet». Jede neue Forschergeneration profitiert dabei von der vorhergehenden und hat meist bessere und spannendere Möglichkeiten, Antworten auf die eigenen Forschungsfragen zu finden. Analysen, die vor wenigen Jahren noch mehrere Stunden oder Tage benötigten, können heute mit modernster Technik in Minuten erledigt werden, unkompliziert und viel genauer. Dies eröffnet kreativen Forschenden völlig neue Ideen und liefert der Industrie bessere Analysemethoden. Und genau das möchten wir euch in Experimenten mit High-Tech-Geräten zeigen.

In diesem Modul nutzt ihr ganz selbstverständlich modernste Laborgeräte, um Trinkwasser und Lebensmittel direkt zu analysieren, das qualitativ beste Olivenöl zu bestimmen, Schwermetalle in der Umwelt mit Röntgenstrahlung zu identifizieren oder durch schnelle Synthesen eigene Aromastoffe herzustellen. Das Beste dabei: Während ihr mit zahlreichen hochmodernen Geräten herumexperimentiert, versteht ihr so ganz nebenbei noch, wie diese funktionieren. Faszinierend, oder?


Nicolas Robin, Alfred Steinbach | Pädagogische Hochschule St.Gallen

M40* Biochemie von Drogen und Drogentests - LEIDER ABGESAGT

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Das Modul wurde leider abgesagt und kann deshalb nicht mehr gewählt werden.


M41 Wie nachhaltig sind unsere Lebensmittel?

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Lebensmittel sind als «Mittel fürs Leben» unverzichtbar und überlebenswichtig. Täglich ernähren wir uns, ohne uns Gedanken zu Herkunft und zu den Folgen der Lebensmittelherstellung für Umwelt, für die Gesundheit und fürs Portemonnaie machen zu müssen. Lebensmittel sind überall vorhanden und billig. Aber sind Lebensmittel aus Umwelt- und Ernährungssicht auch nachhaltig? Können wir die stark wachsende Weltbevölkerung ernähren, ohne dabei die Ressourcen unseres Planeten komplett aufzubrauchen?

Wir wissen heute, dass mehr als ein Drittel aller Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren gehen und gleichzeitig weltweit fast eine Milliarde Menschen hungern. Da stimmt doch etwas nicht! Wir betrachten die Wertschöpfungskette der Lebensmittel von der Landwirtschaft bis zum Konsumenten, demonstrieren und diskutieren Umweltbelastung der Ernährung und beurteilen Lebensmittel an Hand konkreter Beispiele. Ihr könnt ausgewählte Menüs auf Umwelt und Gesundheit testen und Vorschläge für die Verbesserung des eigenen Verhaltens in Richtung höherer Nachhaltigkeit mit nach Hause nehmen.


Ramona Rüegg | ZHAW

M42 2030 - Das Ende der Mobilität, wie wir sie kennen

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Digitalisierung und Robotisierung werden in den kommenden Jahren die Mobilität in den Städten stark verändern – und das voraussichtlich schneller als bislang erwartet. Innovative Mobilitätsdienstleistungen werden insbesondere den individuellen Strassenverkehr revolutionieren.

Das Modul erläutert die verschiedenen Entwicklungspfade, die der Trend zur Vernetzung und zum autonom fahrenden Vehikel auf Fahrzeuggestaltung und -einsatz, Raumwiderstände und -planung sowie das Gesamtverkehrssystem haben werden. Veranschaulicht wird der aktuelle Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Ausprägungen zukünftiger Mobilität, der zum Verschwimmen der Grenzen zwischen individuellem und öffentlichem Verkehr führen wird.


Thomas Sauter-Servaes | ZHAW

M43 Immer der Nase nach... Aroma-Analytik

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Das Aroma ist ein entscheidendes Qualitätskriterium für das Lebensmittel. Es ist verantwortlich für dessen Akzeptanz und Beliebtheit beim Konsumenten, also auch bei euch.

Wir untersuchen mit molekular-sensorischen Analysemethoden die Aromaentstehung in Lebensmitteln, die mit neuartigen Lebensmittelverarbeitungsprozessen hergestellt werden. Wie das genau geht, zeigen wir Euch in diesem Modul. Und um euren Geruchssinn zu schärfen, haben wir auch einige Geruchsproben im Gepäck die ihr «erschnüffeln» und bestimmen könnt. Also … immer der Nase nach …


Reinhard Schneller | ZHAW

M44 Tech Support - oder die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen

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Tech Support wird in der Popkultur häufig auf ‘Did you turn it off and on again?’ (IT Crowd) reduziert - und diese Frage kann durchaus auch mal eine Lösung sein, wenn auch nur temporär. Häufiger braucht man Geduld und Grundsatzwissen in verschiedensten Themen, um eine echte Lösung zu finden.

Das Modul wird anhand praktischer Beispiele aufzeigen, weshalb Tech Support äusserst interessant ist.


Fabian Schorp | Google Schweiz GmbH

M45 Gerechtigkeit im Klimaschutz

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Klimaschutzmassnahmen, die Anpassung an den Klimawandel und auch die technologische Manipulation des Klimas sind jetzt schon -- und je länger je mehr -- eine zentrale Herausforderung für die Schweiz und die Welt. Sie werfen eine Reihe von Gerechtigkeitsfragen auf.

Doch was bedeutet Klimagerechtigkeit? Welche Verantwortung haben wir selbst, zur Klimagerechtigkeit und allgemein zum Klimaschutz beizutragen?

In diesem Modul sprechen und diskutieren wir gemeinsam über die wichtigsten Gerechtigkeitskonzepte der Klimaethik und verschiedene Begründungen für unsere eigene Verantwortung.


Hanna Schübel | Universität Freiburg i.Ue.

M46* Tatort: Kunst

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt – auch im Bereich der Kunst. Verändert, verfälscht oder gar gefälscht präsentiert sich so manches Werk den Betrachterinnen und Betrachtern. Zum Glück verhelfen Methoden aus Wissenschaft und Technik zu mehr Klarheit. Es gilt schönen Schein von echter Substanz zu unterscheiden.

Dieses Modul zeigt an Beispielen aus der Praxis, wie dies Konservatoren und Restauratorinnen heute gelingt. Das Spektrum der Möglichkeiten reicht von High-Tech-Analytik an kleinsten Spuren bis hin zum praktischen Einsatz einfacher Infrarotkameras. Durch einfache Übungen an Kunstobjekten wird im Modul gezeigt, wie Argumente zur Echtheitsabklärung gesammelt werden können.

Könnt ihr Original und Fälschung unterscheiden? Oder geht ihr den Betrügern auf den Leim?


Für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte
Felix Seyer, Andreas Buder | Berner Fachhochschule

M47 Photonics prägt schon heute unseren Alltag

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Vielerorts beginnt der Tag mit ersten Berührungen des Touchscreens unserer Smartphones, um die aktuellsten Meldungen herunterzuladen, welche dann über solarbetriebene Satelliten und Glasfaserkabel in unsere LED ausgeleuchtete Küche gelangen. Parallel dazu brüht die von Sensoren gesteuerte Kaffeemaschine schon einen Latte Macchiato auf und das Toastbrot wird auf die programmierte «Bräune» geröstet.

Die Fahrt zum Arbeitsplatz ist geprägt von Photonics. Sei es im eigenen Fahrzeug mit LED- oder Laserbeleuchtung, Abstands- und Spurhaltesensoren und Kamerasystemen oder im öffentlichen Verkehr mit automatischen Türen, Rolltreppen und Aufzügen, deren Sicherheit durch Photonics gewährleistet wird.

Man kann also getrost sagen, dass Licht (und somit Photonics) unseren Alltag beherrscht. Mit zahlreichen Demonstrationen wird das grosse Potential von Photonics erläutert.


Ursin Solèr | Fachhochschule Graubünden

M48* Shape Your Trip - klimafreundlicher reisen

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Wie stark beeinflusst unser Reiseverhalten das Klima? Und wie können wir unsere Reisen klimafreundlicher gestalten?

In diesem Modul erhaltet ihr die Möglichkeit eine eigene Reiseidee auf ihre Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit zu untersuchen. Ihr diskutiert über Wünsche, die durch das Reisen erfüllt werden, berechnet mit einem Reiserechner, wie viel CO2 durch die Reiseidee ausgestossen würde und findet heraus wie ihr diesen Ausstoss verringern könnt. Dabei geht es explizit nicht darum, auf alle klimaschädlichen Sachen beim Reisen komplett zu verzichten, sondern darum, eine Reise sorgfältig zu planen und gute Kompromisse zu finden.

Wir möchten euch das Werkzeug mitgeben, um die Welt zu entdecken, Abenteuer mit Freunden zu erleben und Inspiration für die Zukunft zu sammeln – und das möglichst klimafreundlich!


Für 4.-6. Klassen oder besonders Interessierte, die eine eigene Reise mit Freunden planen
Franziska Steinberger | myclimate

M49* Befreie ein Schweizer Bergdorf von seinen CO2 Emissionen!

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Eure Ideen und kreativen Ansätze sind gefragt, um eine nachhaltige Lösung zu finden damit ein Schweizer Bergdorf klimaneutral wird.

In diesem Game renoviert ihr Häuser, installiert erneuerbare Energien und ersetzt Heizungen. Ihr seid gefordert, eine möglichst kostengünstige Lösung zu finden und gleichzeitig die touristische Attraktivität zu bewahren.

Schafft ihr es, die optimale Lösung zu finden?


Sabine Sulzer | Hochschule Luzern

M50 Live Hacking - LEIDER ABGESAGT!

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Das Modul wurde leider abgesagt und kann deshalb nicht mehr gewählt werden.


M51 Technik, Wetter und der Faktor Mensch in der Militärfliegerei

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Eine kalte Winternacht. Um 01:35 Uhr geht der Alarm ein. Eine vermisste Person wird gesucht. Der Helikopter der Luftwaffe startet um 02:14 Uhr zu einem Such- und Rettungsflug. Ein starker Wind fordert die Piloten heraus, lässt den Helikopter um alle Achsen gieren, verwirbelt die Strömung und lässt daher den Kerosinvorrat schneller schwinden als geplant. Schnee und Nebel setzen ein. Eine potentielle Vereisung der Rotor-blätter und damit verbundene Verminderung der Triebwerkleistung ist stets präsent. Jede Sekunde zählt. Dank einer hochmodernen Wärmebildkamera und starkem Scheinwerfer wird die Person rechtzeitig gefunden und mit Hilfe der Rettungswinde geborgen. Mittels Nachtsichtgerät landen die Piloten in völliger Dunkelheit, punktgenau. Die Rettung ist geglückt!

Welche technischen und menschlichen Voraussetzungen benötigt es, um im High-Performance Bereich eine Mission zu erfüllen? Diese Fragen werden von einem Militärpiloten beantwortet.

Bereit für die Mission?


Andreas Trabold | Schweizer Luftwaffe SPHAIR

M52 Windenergie in Bülach – zwischen Utopie und Notwendigkeit

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Windenergie ist sowohl sauber, als auch erneuerbar. Sie trägt deshalb einen wichtigen Teil zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 des Bundes bei. Wie gross ist aber ihr Potenzial und wo macht sie überall Sinn? In einem Gedankenexperiment versuchen wir uns vorzustellen, ob eine Windenergieanlage in mitten von Bülach denkbar ist. Neben diesen Fragen beschäftigen wir uns auch allgemein mit der Technik und der weltweiten Entwicklung der Windkraft. Wir diskutieren zudem gemeinsam über die Chancen und Hindernisse, die auf dem Weg zur Realisierung von Windenergieprojekten auftreten können.


Olivier Waldvogel | Suisse Eole

M53* Big Bang goes Nano: Parkinson und Graphen

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Habt ihr euch schon mal gefragt, woran Sheldon wirklich forscht und was Amy im Laboralltag so macht? Und was hat die Serie «Big Bang Theory» mit Nanowissenschaften zu tun?

Wir möchten euch zeigen, in wie weit die Forschung dieser Charaktere im Alltag eine Rolle spielt. Wir zeigen, was für Eigenschaften der Wunderstoff Graphen wirklich hat und wo er heute schon eingesetzt wird. Im Weiteren erklären wir, wie Nanotechnologie die Forschung an Parkinson vorantreibt.

Im zweiten Teil des Moduls erhaltet ihr die Gelegenheit, euch interaktiv in einen Parkinson-Patienten hinein zu versetzen.


Für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte empfohlen.
Michèle Wegmann, Kerstin Beyer-Hans | Universität Basel

M54 Herzinfarkt – Was nun?

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Universitätsspital Zürich: Ein 53-jähriger Mann wird mit starken, in die Arme ausstrahlenden Schmerzen, einem Engegefühl und heftigem Brennen in der Brust eingeliefert. Diagnose – Herzinfarkt.

Der Patient leidet an einer anhaltenden Durchblutungsstörung von Teilen des Herzmuskels infolge einer Verengung der Herzkranzgefässe. Im Katheterlabor wird das erkrankte Gefäss bestimmt und eine mechanische Öffnung mittels Ballondilatation und/oder Stentimplantation erzeugt.

In diesem Modul erfahrt ihr etwas über die Geschichte und Zukunft der Behandlung von Gefässerkrankungen, Entwicklung von Kathetern und dürft live in einem menschlichen Gefässmodell einen Ballonkatheter legen.


Matthias Wesselmann | Biotronik AG

M55 3D-Druck: Töff, Haus, Auto – Bald alles aus dem 3D-Drucker?

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Gewinnt Einblicke in die faszinierende Welt des Additive Manufacturing! Wie funktioniert eigentlich 3D Druck? Mit welchen Materialien wird gedruckt?

Erfahrt mehr über aktuelle Trends, Maschinen und Druckbeispiele und staunt über viele Anschauungsobjekte vor Ort.


Florian Widmer | CHROMOS Group AG - 3D Solutions

M56d* Kernenergie als Klima-Superheld?

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Ölförderländer auf der arabischen Halbinsel setzen auf Kernenergie. China baut Kernkraftwerke im Akkord. Die Schweiz dagegen hat den Ausstieg beschlossen, obwohl Kernkraftwerke heute rund einen Drittel des Schweizer Stroms liefern – nahezu CO2-frei!

Kernenergie ist bei uns definitiv nicht Mainstream, wird im Rahmen der Klimadebatte aber wieder neu diskutiert. Ein guter Grund, sich mit dieser faszinierenden Technologie auseinanderzusetzen, sich eine eigene Meinung zu bilden und einmal ein Brennelement in die Hand zu nehmen!

Wie funktioniert die Kernspaltung? Woher kommt das Uran und wieviel gibt es davon? Wie entstehen radioaktive Abfälle und was machen wir damit? Was ist in Fukushima passiert? Was ist der Stand der Technik und wohin geht die Entwicklung?

Dieses Modul vermittelt Basiswissen aufgrund wissenschaftlicher Fakten. Es fordert euch heraus und lädt zu spannenden Diskussionen ein.


Für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte empfohlen. Dieses Modul findet in Englisch oder Deutsch statt. Bitte wählen Sie es nur einmal in Ihrer bevorzugten Sprache. Bei zu wenigen Anmeldungen wird es nur in Deutsch durchgeführt.
Tony Williams | Axpo Power AG

M56e* Nuclear Power: Carbon zero, climate hero!

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Today, more than a third of the electricity produced in Switzerland is generated by nuclear power. Other states worldwide are maintaining, expanding or starting nuclear power programmes and helping to develop this fascinating, virtually carbon free technology further. At the same time, the Swiss electorate, with its «Energy Strategy 2050» has decided not to employ nuclear power in the future. The new strategy will take decades to implement and during this time Switzerland will continue to rely on nuclear power.

The consequences will not be carried by today's decision makers but by you! So get informed! How do nuclear power plants work? What is a chain reaction? What is a nuclear fuel supply chain? What does nuclear electricity cost to produce? Where does Uranium come from and how much is there? What exactly is nuclear waste and how do we deal with it? What is the current «state of the art» and how could nuclear power develop in the future?

This module provides basic knowledge on the subject of nuclear power. It should challenge your opinions and lead to an active discussion.


Für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte empfohlen. Dieses Modul findet in Englisch oder Deutsch statt. Bitte wählen Sie es nur einmal in Ihrer bevorzugten Sprache. Bei zu wenigen Anmeldungen wird es nur in Deutsch durchgeführt.
Tony Williams | Axpo Power AG

M57f* Biomimétisme: Quand la science s’inspire de la nature

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Tu as plein d’idées et tu t’intéresses aux nouvelles technologies? Tu souhaites reproduire des procédés naturels pour créer des produits innovants et (pourquoi pas) respectueux de l’environnement? Cet atelier est fait pour toi!

Le biomimétisme, c’est innover en s’inspirant des exploits de la nature. De la peau du requin en passant par la soie d’araignée jusqu’aux lamelles de la face inférieure des doigts du gecko, la nature ne cesse de don- ner des idées aux inventeurs. Dans cet atelier, découvertes et innovation seront au rendez-vous. Après une présentation du principe général et la revue de quelques exemples emblématiques d’inventions relevant du biomimétisme, tu seras amené à imaginer un produit/concept en t’inspirant de l’être vivant de ton choix, pour lui trouver une application dans le monde actuel. L’atelier se déroulera en petits groupes. Ceux qui le souhaitent pourront exposer leur idée.

Cet atelier te permettra de développer ton imagination dans le cadre d’une démarche scientifique, tout en prenant conscience des enjeux actuels. Tu pourras aussi apprendre des choses fascinantes, étonnantes voire étranges sur des animaux que tu pensais bien connaître.


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte. Das Modul findet auf Französisch statt, gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt.
Félicia Zhang, Ambre De Herde | EPFL

M58f* De l’eau potable, pour combien de temps encore?

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Il est bien connu qu’on ne peut vivre plus de 3 jours sans s’hydrater. Mais savais-tu que ton corps contient près de 60 litres d’eau? Qu’en Suisse, un habitant consomme en moyenne 163 litres par jour? Que 345 litres sont nécessaires pour produire un kilo de bananes, 590 litres pour un kilo de blé et 15’500 litres pour un kilo de bœuf? Tu l’auras compris : l’eau est essentielle à la vie.

Malheureusement dans bien des endroits cet élément essentiel n’est pas traité convenablement. Micropolluants, plas- tiques, hydrocarbures sont des termes de plus en plus familiers dans ce contexte. Qu’en est-il en Suisse où l’eau n’est pas une ressource rare et est bien valorisée? Contient-elle tout de même des produits néfastes pour la santé?

Cet atelier te permettra d’observer de l’eau au microscope et de faire toi-même plusieurs expériences pour découvrir les mystères dont regorgent nos robinets, rivières et océans. Le cycle hydrologique ou encore des méthodes qu’utilisent actuellement nos régions pour la purifier n’auront plus de secret pour toi. N’hésite plus et plonge!


Empfohlen für 4.-6. Klassen oder besonders am Thema Interessierte. Das Modul findet auf Französisch statt, gute Sprachkenntnisse werden vorausgesetzt.
Félicia Zhang, Ambre De Herde | EPFL